Zu Beginn mussten die Fans Schlimmes befürchten, den Amberger Löwen drohte am Freitagabend eine bittere Lehrstunde durch die Waldkraiburger Löwen. Doch der Aufsteiger fand nach schnellem Rückstand zurück ins Spiel und zog sich bei der 4:7 (2:4, 2:1, 0:2)-Niederlage gegen den Vizemeister EHC Waldkraiburg letztlich achtbar aus der Affäre.
Die Gäste erwischten die Amberger eiskalt: Nach 26 Sekunden stand es 0:1, nach vier Minuten 0:3. Jeder Schuss war ein Treffer, die Gastgeber wirkten wie gelähmt. Nach dem 1:3 durch Markus Babinsky wurde das Spiel des ERSC besser. In Unterzahl kassierte Amberg das 1:4, im Gegenzug traf Felix Köbele auf Zuspiel von Liam Blackburn zum 2:4.
Im zweiten Drittel war die Truppe von ERSC-Trainer Dan Heilman deutlich wacher, überstand gleich eine Unterzahl und kam in der 33. Minute zum 3:4 durch Daniel Krieger. Zwei Minuten vor der Drittelsirene war Carsten Metz im ERSC-Gehäuse erneut geschlagen, doch die Antwort folgte prompt. 23 Sekunden später traf Florian Bocu zum 4:5. Ein Konter und ein Überzahltor besiegelten im Schlussdrittel schließlich die Niederlage des ERSC. Der bewies Charakter und zeigte durchaus gute Ansätze, hatte aber eben die Anfangsminuten verschlafen.













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