20.01.2019 - 13:22 Uhr
AmbergSport

ERSC: Erster Sieg in der Qualifikation

Beim 7:3 in Vilshofen sind zwei Spieler der Wild Lions nicht zu bremsen - und einer feiert überraschend ein Comeback.

Felix Köbele (links) nimmt die Gückwünsche seiner Teamkameraden entgegen.
von Autor PAProfil

Der ERSC Amberg hat im dritten Spiel seinen ersten Sieg in der Verzahnungsrunde zur Eishockey-Bayernliga eingefahren. Der 7:3-Erfolg am Freitag bei den Vilshofener Wölfen geriet zu keiner Zeit wirklich in Gefahr, vor allem weil ein Duo jeweils fünffach punktete: Bernhard Keil (4 Tore, 1 Beihilfe) und Felix Köbele (1 Tor, 4 Beihilfen), die zusammen mit Dan Heilman eine Angriffsreihe bildeten, durften sich nach einer überzeugenden Mannschaftsvorstellung getrost als Matchwinner bezeichnen.

Wenn Coach Dirk Salinger überhaupt etwas zu monieren hatte, dann wohl das Penaltykilling seines Teams, wo man in Unterzahl die Gastgeber etwas zu einfach zu deren Gegentreffer kommen ließ. Ansonsten zeigten sich die Wild Lions von ihrer besseren Seite. Dafür sorgte auch ein erfolgreicher Einstieg in die Begegnung, denn schon das erste eigene Überzahlspiel des ERSC brachte den Führungstreffer durch Lukas Salinger. Der Verteidiger hatte bereits während der Landesligasaison in Vilshofen getroffen.

Für viele der zahlreich mitgereisten Amberger Fans überraschend feierte Boris Flamik ein Comeback im Löwen-Trikot. Der hünenhafte Abwehrspieler hatte spontan wegen der Ausfallmisere beim ERSC seine Hilfe zugesagt und zeigte eine gute Leistung. Amberg war in nahezu allen Belangen überlegen, aber zunächst wirkte sich das nicht auf das Resultat aus. Erst mit dem 0:2 durch Felix Söllner konnte man kurz danach beruhigter in die erste Pause gehen. Auch im Mittelabschnitt gelang es dem ERSC früh ein Zeichen zu setzen. Mit dem 0:3 durch Keil die nötige Sicherheit im Spiel der Löwen, die danach dominierten. Bei einem Powerplay kamen die Gastgeber dennoch zum Anschlusstreffer durch Joachim Neupert, aber postwendend stellte Köbele den alten Abstand wieder her.

Zu Beginn des letzten Drittels wäre es beinahe doch noch spannend geworden. In doppelter Überzahl verkürzten die Wölfe durch Matthias Zillinger auf 2:4. Kaum wieder komplett, erhöhten die Löwen durch Keil auf 2:5. Noch einmal bäumte sich Vilshofen auf, als erneut Zillinger ein Powerplay schon nach acht Sekunden zum 3:5 verwertete.

Kurz danach wurde auch noch Flamik böse gecheckt und brauchte einige Zeit zur Erholung. Die Gastgeber schworen sich bei einer Auszeit noch auf eine Schlussattacke ein, aber das Amberger "K+K-Duo" nahm mit einem Doppelpack den Wölfen vollends den Wind aus den Segeln und sorgte für den 3:7-Endstand.

ESC Vilshofen -. ERSC Amberg 3:7 (0:2, 1:2, 2:3):

Tore: 0:1 (3.) Salinger (Köbele, Keil/5-4), 0:2 (17.) Söllner (Schmitt), 0:3 (24.) Keil (Benak), 1:3 (36.) Neupert (Weinzierl, Zillinger/5-4), 1:4 (38.) Köbele (Heilman), 2:4 (43.) Zillinger (Koma/5-3), 2:5 (45.) Keil (Köbele), 3:5 (52.) Zillinger (Suchomski, Weinzierl/5-4), 3:6 (57.) Keil (Köbele), 3:7 (59.) Keil (Köbele). Strafen: Vilshofen 6 Minuten, Amberg 10 + 10 (Söllner). Zuschauer: 150

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.