18.03.2019 - 12:03 Uhr
AmbergSport

FC Amberg: Was für eine Revanche

Die C-Junioren des FC Amberg kassieren im Hinspiel im September eine 0:10-Pleite daheim gegen den FC Memmingen. Im Rückspiel feiern die Jungs von Trainer Andreas Schreiner, als ob sie Weltmeister geworden sind. Das hat einen Grund.

Jubel in der Kabine: Die C-Junioren des FC Amberg feierten am Samstag in der Bayernliga Süd den ersten Saisonsieg.
von Autor LSTProfil

Großer Jubel bei den C-Junioren des FC Amberg: Die Bayernliga-Truppe um Trainer Andreas Schreiner musste bis zum 17. Spieltag warten, ehe der erste Sieg in dieser Saison unter Dach und Fach gebracht wurde. Am Samstag setzten sich die Vilsstädter vor 50 Zuschauern beim FC Memmingen verdient mit 2:1 (2:0) durch und feierten danach ausgiebig den Erfolg. Es gibt zwei Daten, die die jungen Kicker der Amberger nicht so schnell vergessen werden: Am 15. September 2018 kassierte der Aufsteiger auf eigenem Platz mit 0:10 gegen den FC Memmingen die bisher höchste Niederlage.

Und am 16. März 2019 revanchierten sie sich beim gleichen Gegner dafür, holten sich den ersten Dreier in dieser Spielzeit und knüpften an die bislang sehr guten Leistungen in der Rückrunde nahtlos an. "Wir waren von der ersten Sekunde auf dem Platz, hatten zwar in den ersten Minuten noch etwas Probleme mit dem Kunstrasen, aber wir verteidigten sehr kompakt", sagte Schreiner nach dem Schlusspfiff. In der 18. Minute fing Maxi Sailer an der Mittellinie einen Querpass der Gastgeber ab und schickte Fabian Kreitlein auf die Reise. Der ließ sich nicht zweimal bitten und markierte eiskalt die Amberger 1:0-Führung.

Kurz danach parierte Ambergs Keeper Tino Bohmann mit einem tollen Reflex und verhinderte den Ausgleich. Auf der Gegenseite bekamen die Gelb-Schwarzen in der 35. Minute einen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen, den der Gegner zwar klärte. Doch der Ball fiel vor die Füße von Fabian Kreitlein, der aus halbrechter Position aus rund 20 Metern aus der Drehung heraus mit seinem zweiten Tor den 2:0-Halbzeitstand herstellte. Der FC Memmingen versuchte in der zweiten Halbzeit alles, um die Partie noch zu drehen. Doch die Amberger Defensive kämpfte um jeden Meter und hielt bis zur 53. Minute die Führung, ehe Memmingens Nico Prinz zum 1:2 verkürzte. "Ein Erfolg, der umso höher einzuschätzen ist, da wir sechs Stammspieler ersetzen mussten und nur zwölf gesunde Akteure zur Verfügung hatten", sagte Schreiner.

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