10.03.2019 - 14:07 Uhr
AmbergSport

FEB Amberg gewinnt und muss hoffen

Mit einer starken Willensleistung bezwingen die Kegler von FEB Amberg den Abstiegskonkurrenten Nibelungen Lorsch. Doch trotz des 7:1-Erfolges brauchen sie am letzten Spieltag Schützenhilfe.

Gut gemacht! Wolfgang Häckl (links) und Mannschaftskapitän Michael Wehner erzielten mit jeweils 607 Holz Tagesbestleistung im Duell gegen Nibelungen Lorsch.
von Andreas SchwaigerProfil

Schon im Startpaar entwickelten sich zum Teil enge Duelle. Matthias Hüttner brachte gegen Stefan Wernz nicht seine übliche Qualität auf die Bahn, doch trotzdem konnte der Amberger im entscheidenden Moment zupacken und sicherte bei 2:2 Sätzen mit 572:557 Holz den ersten Mannschaftspunkt. Florian Möhrlein hatte mit Thorsten Gutschalk einen ganz anderes Kaliber als Gegner. Nach einem schwachen dritten Lauf drohte der Mannschaftspunkt an die Gäste zu gehen, doch der Amberger bewies gute Nerven und gewann mit 2,5:1,5 Sätzen und 591:580 Holz.

Milan Wagner und Wolfgang Häckl sollten nun gegen Frank Gutschalk und Holger Walter Druck ausüben. Zunächst gelang dies auch, doch nach gutem Start verlor Wagner den Faden und sein Gegner nutzte dies mit einem 3:1 und 620:563 aus. Umso wichtiger war somit die Partie zwischen Wolfgang Häckl und Holger Walter. In den drei ersten Läufen zeigte der Amberger eine enorme Willenskraft und meisterte schwierige Situationen eindrucksvoll. Mit 4:0 und 607:557 hielt er FEB Amberg somit auf Kurs.

3:1 Punkte und ein knapper Vorsprung von 19 Kegel bedeuteten keineswegs ein beruhigendes Polster für Jan Hautmann und Michael Wehner, zumal ihnen mit Jochen Steinhauer und Michael Straub zwei hochgefährliche Spieler gegenüber standen. Doch Hautmann nutze sofort einen schwachen Lauf Steinhauers um davonzuziehen. Auch danach ließ der Amberger gegen den entnervten Gästeakteur nicht mehr viel zu und belohnte sich mit 3:1 und 601:563. Wehner kam nicht gut in die Partie, drehte dann aber mächtig auf und stimmte in das Feuerwerk mit Hautmann ein. Mit drei blitzsauberen Durchgangen ließ der FEB-Kapitän keine Zweifel mehr am Amberger Sieg aufkommen und setzte mit 3:1 und 607:559 den Schlusspunkt.

Nun gilt es am letzten Spieltag abzuwarten was passiert. Amberg selbst hat gegen Breitengüßbach kaum Siegchancen und muss hoffen, dass in den Partien Zwickau gegen Schwabsberg und Lorsch gegen Bamberg wenigstens Schwabsberg oder Bamberg gewinnt.

FEB Amberg - Nibelungen Lorsch 7:1 (3541:3436):

Möhrlein – T. Gutschalk 2,5:1,5/591:580/1:0

Hüttner – Wernz 2:2/572:557/2:0

Wagner – F. Gutschalk 1:3/563:620/2:1

Häckl – Walter 4:0/607:557/3:1

Hautmann – Steinhauer 3:1/601:563/4:1

Wehner – Straub 3:1/607:559/5:1

Gesamt: 3541:3436 /7:1

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