12.11.2019 - 16:21 Uhr
AmbergSport

FEB Amberg: Nach Nervenschlacht fehlt ein Holz

Vor dem letzten Lauf ist im Duell der Kegel-Bundesliga zwischen dem KC Schwabsberg und dem FEB Amberg von einem 2:6 bis 6:2 alles möglich. Die Entscheidung fällt mit dem letzten Wurf.

Symbolbild
von Andreas SchwaigerProfil

Knapper geht es nicht: Das Spiel zwischen dem KC Schwabsberg und FEB Amberg endete nach einer Nervenschlacht mit einem 4:4 (3570:3569)-Unentschieden. Zum Sieg fehlte den Ambergern nur ein Holz, letztlich waren aber beide Teams mit dem Ausgang zufrieden.

Der Beginn verlief nicht allzu gut für die Gäste. Milan Wagner legte mit 119 Holz einen totalen Fehlstart hin und wurde durch Wolfgang Häckl ersetzt. Dieser lieferte zwar zunächst eine ordentliche Leistung, doch ein schwacher letzter Durchgang sorgte für ein deutliches 3:1 (601:548) für Michael Schlosser. Matthias Hüttner wurde von Tim Brachtel in der ersten Hälfte regelrecht auseinander genommen. Zwar konnte sich der Amberger im Anschluss stabilisieren, aber bei 2:2 Sätzen entstand mit 577:613 Holz doch ein deutlicher Rückstand von 86 Kegel. Jan Hautmann schlug sofort mit aller Macht gegen Johannes Arnold zu und dominierte auch im weiteren Spielverlauf. Mit 4:0 Sätzen und 621:561 Holz holte der Amberger nicht nur den ersten Mannschaftspunkt, sondern ließ auch den Kegel-Rückstand schrumpfen. Auch Florian Möhrlein war gegen Stephan Drexler gut in der Partie. Allerdings ließ er den Schwabsberger in Lauf drei etwas zu weit davonziehen, um den Rückstand in einen Vorsprung zu drehen. Mit 3:1 und 601:596 holte Möhrlein ein wichtigen Punkt.

Somit gingen Bernd Klein und Michael Wehner bei einem Zwischenstand von 2:2 und einem Minus von 21 Kegel auf die Bahn. Die Nervenschlacht begann: Klein legte gegen Stefan Zürn mit 172 los wie die Feuerwehr und auch Wehner setzte gegen Daniel Beier mit 162:143 ein Ausrufezeichen. Doch im zweiten Lauf schlugen die Hausherren eindrucksvoll zurück, der Vorsprung schmolz von 48 wieder auf fünf Kegel - und vor dem letzten Lauf lag Amberg mit zwei Kegel im Rückstand. Von einem 2:6 bis zu einem 6:2 war alles möglich. Alle vier Akteure spielten auf hohem Niveau weiter und sorgten für Spannung bis zur letzten Kugel. Klein entschied dank einer guten letzten Bahn das Duell mit 2:2 und 605:594 für sich, und auch Wehner setzte sich mit 2:2 und 617:605 durch.

Info:

KC Schwabsberg - FEB Amberg 4:4 (3570:3569)

Schlosser - Wagner/Häckl 3:1/601:548/1:0

Brachtel - Hüttner 2:2/613:577/2:0

Arnold - Hautmann 4:0/561:621/2:1

Drexler - Möhrlein 3:1/596:601/2:2

Zürn - Klein 2:2/594:605/2:3

Beier - Wehner 2:2/605:617/2:4

Gesamt: 3570:3569/4:4

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