12.05.2019 - 19:59 Uhr
AmbergSport

FV Vilseck besiegelt Vizemeisterschaft

Eine Woche nach dem Titelgewinn des SC Luhe-Wildenau steht in der Fußball-Kreisliga Süd auch der Tabellenzweite fest. Unbeantwortet bleibt hingegen eine letzte Frage.

Der Vilsecker Oktay Türksever (links) traf gegen den TuS Rosenberg dreimal.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Der FV Vilseck ist durch. Mit einem Sieg gegen den TuS Rosenberg besiegelte die Mannschaft von Trainer Hakan Boztepe die Vizemeisterschaft. Vertagt wurde indes die Entscheidung, wer in die Abstiegsrelegation muss. Alle drei Kandidaten, der SV 08 Auerbach, TSV Königstein und TuS/WE Hirschau, gewannen ihre Partien. Königstein und Hirschau treffen zum Saisonfinale im direkten Duell aufeinander, Auerbach empfängt Absteiger Germania Amberg.

FV Vilseck - TuS Rosenberg 5:2 (3:1)

Tore:0:1 (24.) Patrick Wölfel, 1:1/ 2:1 (40., Foulelfmeter, 43.) Oktay Türksever, 3:1 (44.) Stefan Liermann, 4:1 (67.) Oktay Türksever, 5:1 (78.) Stefan Liermann, 5:2 (88.) Pascal Behringer - SR:Thomas Ferstl (ASV Forth) - Zuschauer: 200

(mc) Es war Fußball verkehrt: Rosenberg bestimmte über die gesamte Spielzeit die Begegnung, Vilseck ließ den Gegner kommen und war dann in der Chancenverwertung enorm effektiv. Die Gäste gingen durch einen strammen 25-Meter-Schuss von Patrick Wölfel in Führung, doch dann ließen sie ihre Möglichkeiten zum Teil fahrlässig liegen. In der 40. Minute wurde Dominik Siebert im Gästestrafraum von Benjamin Stöckl zu Fall gebracht, den Elfmeter verwandelte Oktay Türksever eiskalt. Kurz darauf spielte Siebert seinen Sturmführer Oktay Türksever frei, der nur noch einzuschieben brauchte. Die Hausherren legten sofort nach: Dennis Weidner bediente Stefan Liermann, der auf 3:1 erhöhte. Nach der Pause hatten die Vilsecker einiges Glück, da Rosenberg nicht in der Lage war, den Ball im Kasten unterzubringen. In der 67. Minute setzte sich wiederum Stefan Liermann gegen seinen Widersacher durch, jagte den Ball an den Posten und Oktay Türksever drückte ihn über die Linie. Ähnlich war das 5:1. Nach einem tollen Lauf traf Siebert den Posten und Liermann staubte ab. Mit einem Freistoßtor verkürzte Pascal Behringer kurz vor Schluss auf 2:5.

DJK Utzenhofen - SV 08 Auerbach 2:5 (1:2)

Tore:0:1 (10.) Marcel Meyer, 1:1 (28.) Michael Geitner, 1:2 (45.) Matthias Förster, 2:2 (57.) Daniel Geitner, 2:3 (65.) Timo Hausner, 2:4/2:5 (72., 90. Elfmeter) Matthias Förster - SR:Serkan Demir (Nürnberg) - Zuschauer:75

(aun) In einem kampfbetonten Spiel gewann Auerbach verdient, bekam aus Sicht der Gastgeber dabei aber große Unterstützung durch den Schiedsrichter. Utzenhofen begann druckvoll und hatte mehr Ballbesitz. Doch eine Unaufmerksamkeit bestraften die Gäste mit dem 0:1. Timo Hausner legte den Ball auf Marcel Meyer, der flach ins Eck schoss. Dieser Treffer verlieh den Gästen Selbstvertrauen. Auerbach mit seinen schnellen Stürmern brachte die Heimmannschaft immer wieder in Bedrängnis. Utzenhofen glich in der 28. Minute durch Michael Geitner aus. Das 2:1 durch Daniel Geitner in der 32. Minute wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der 45. Minute gelang Matthias Förster durch einen Weitschuss das 2:1 für die Gäste. In der zweiten Hälfte glich Utzenhofen durch Daniel Geitner erneut aus. Wenig später köpfte Michal Vanous aus aussichtsreicher Position über das Gästetor. Das 2:3 in der 65. Minute durch Timo Hausner und das 2:4 durch Matthias Förster waren das endgültige Aus für die Hausherren. In der 90. Minute brachte der Elfmeterpfiff gegen Utzenhofen die ohnehin aufgebrachten Zuschauer nochmals lautstark in Fahrt.

Germania Amberg - TuS Schnaittenbach 3:1 (0:1)

Tore:0:1 (44.) Andreas Richter, 1:1 (63.) Florian Danzer, 2:1 (85.) Patrick Wagner, 3:1 (90.) Thomas Schwab - SR:Bernhard Guttenberg (Velburg) - Zuschauer:65

(tne) Im letzten Heimspiel gelang den Germanen doch noch ein versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Saison. Bereits nach vier Minuten hätte Adrian Mayer die Hausherren in Führung bringen müssen, doch er konnte eine Hereingabe von Walentek nicht verwerten. Nach einer knappen halben Stunde war es erneut Adrian Mayer, der den Ball knapp vorbei köpfte. Der Nackenschlag folgte kurz vor der Pause. Einen weiten Ball nahm Andreas Richter geschickt mit und sein sehenswerter Schuss landete im Torwinkel. Gleich nach Wiederbeginn hatte Richter das 0:2 auf dem Fuß, doch Torhüter Schmidt reagierte glänzend. Nun begann die beste Zeit der Hausherren. Logische Folge war der verdiente Ausgleich durch Florian Danzer. Nachdem seine Hereingabe von einem Verteidiger zu kurz abgewehrt wurde, traf er zum 1:1. Die Germanen blieben am Drücker, gelegentliche Konter der Gäste waren keine große Gefahr. Fünf Minuten vor dem Ende dann die ersehnte Führung. Thomas Schwab zirkelte einen Freistoß vors Tor und Patrick Wagner zeigte seine Kopfballstärke mit dem 2:1 und hatte kurz darauf sogar das 3:1 auf dem Fuß. Das besorgte dann aber Thomas Schwab mit einem Freistoß, als sich Torhüter Karimi verschätzte.

ASV Haselmühl - TSV Königstein 2:3 (1:1)

Tore:1:0 (10., Foulelfmeter) Matthias Schmidt, 1:1 (35.) Benedikt Ertl, 1:2 (55.) Udo Hagerer, 2:2 (81.) Matthias Schmidt, 2:3 (85.) Thomas Scheidler - SR:Michael Bäumel (Regensburg) - Zuschauer:100

(pme) Die Partie begann recht schwungvoll mit Torchancen auf beiden Seiten. Nach einem Rempler im Strafraum gab der gut leitende Schiedsrichter einen Elfmeter, den Matze Schmidt souverän zur 1:0-Führung verwandelte. Der Ausgleich fiel etwas konfus, nachdem ASV-Torwart Stiegler einen Schuss abwehren konnte, erzielte Ertl mit einem Lupfer den Ausgleich. Von diesem Zeitpunkt an hatten die Gäste mehr vom Spiel und machten mächtig Druck. Nach dem Seitenwechsel bestimmte Königstein weiterhin das Geschehen und nach einer Flanke von der Grundlinie köpfte Udo Hagerer unbehindert zum 2:1 für die Gäste ein. In der Folgezeit hatte der TSV einige hochkarätige Möglichkeiten, die ASV-Torwart Stiegler aber entschärfen konnte. Nach einem Konter kam der Ausgleich etwas unerwartet, eine gefühlvolle Flanke von Contrill Smith verwandelte Matze Schmidt mit einem Kopfball. Königstein machte nun mächtig Druck und so gelang Scheidler mit einen Fernschuss von der Strafraumgrenze der verdiente Siegtreffer für die Gäste.

TuS/WE Hirschau - 1. FC Rieden 3:0 (3:0)

Tore:1:0/2:0/3:0 (12./17./18.) Martin Freimuth - SR:Sven Ertel (Freudenberg) -Zuschauer:120

(fdl) Martin Freimuth nahm in der 8. Minute das erste Mal Maß und prüfte mit einem platzierten Flachschuss den Riedener Torwart Alexander Feigl. Nun hatte sich der Hirschauer Mittelstürmer anscheinend eingeschossen und sorgte mit einem Hattrick in der 12., 17. und 18. Minute für den verdienten 3:0-Halbzeitstand. Nach der Pause spielte der TuS/WE konzentriert weiter, war jedoch in erster Linie bemüht, das Ergebnis zu halten. Die Riedener Spieler hatten anscheinend das Gründungsfest des Sportvereins intensiv gefeiert, da das erwartete Aufbäumen gegen die Niederlage größtenteils ausblieb. Lukas Schärtl hatte in der 53. Minute noch die Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen, sein Freistoß, mit dem Torhüter Feigl Mühe hatte, führte aber zu keinem weiteren Tor. Was dieser Sieg wert ist, wird die Partie am kommenden Wochenende gegen Königstein zeigen.

SC Luhe-Wildenau - 1. FC Schlicht 1:0 (1:0)

Tor:1:0 (18.) Michael Gleißner - SR:Bernhard Hofmann (TuS Schnaittenbach) - Zuschauer:100 - Gelb-Rot:(78.) Petar Trifonov (Schlicht)

Der beste Angriff der Liga ließ es diesmal ruhiger angehen: Nach dem Gewinn der Meisterschaft schaltete der SC Luhe-Wildenau im letzten Saisonheimspiel einen Gang zurück und gewann durch ein Tor von Michael Gleißner.

SV Freudenberg - SV Schmidmühlen 3:2 (1:2)

Tore:0:1 (11., Foulelfmeter) Alexander Graf, 1:1 (22.) Michael Roith, 1:2 (42.) Christopher Roidl, 2:2 (83.) Nico Kühn, 3:2 (89.) Johannes Dotzler - SR:Matthias Schubert (SpVgg Neustadt am Kulm) - Zuschauer:80

(koa) Die Hauer-Elf lag sieben Minuten vor dem Ende noch mit 1:2 im Rückstand. Aber der Wille, dieses Spiel zu gewinnen, war einfach zu groß, mit leeren Händen wollten die Freudenberger nicht dastehen. In der 10. Minute ging Schmidmühlen durch Graf per Foulelfmeter in Führung. Freudenbergs Mittelfeldmotor Michael Roith glich in Minute 22 aus. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Roidl wieder den SVS in Führung. Nach dem Wechsel gab es einige Chancen für das Heimteam, aber der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Mit der Einwechslung von Nico Kühn bewies Trainer Gebi Hauer ein goldenes Händchen, der Joker stach in der 83. Minute zum 2:2 zu. Zum Endstand traf dann Kapitän Johannes Dotzler kurz vor dem Ende (89.), als er einen Freistoß unwiderstehlich zum 3:2 versenkte.

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