09.08.2019 - 16:34 Uhr
AmbergSport

FV Vilseck: Irgendwie einen Punkt holen

Der FV Vilseck hat's als Aufsteiger in der Bezirksliga Nord nicht leicht. Drei Schlappen zu Beginn, und ausgerechnet jetzt geht die Fahrt zum großen Favoriten - mit einem bescheidenen Ziel.

Andreas Hammerl am Zaun macht es vor: Der SV Raigering klettert wieder nach oben, gegen den TSV Stulln soll der nächste Sieg her.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Michael Rösch fällt mit einer Sprunggelenksverletzung weiterhin aus, im Duell mit dem FC Amberg sieht SV-Trainer Thorsten Baierlein seine Elf stark gefordert. In Raigering erwartet Trainer Martin Kratzer eine defensive Truppe aus Kulmain - trotzdem sollte ein Heimdreier auf dem Plan stehen.

SV Etzenricht - FV Vilseck Sa. 16 Uhr

(mc) Die Mannschaft vom Trainer Rüdiger Fuhrmann, die auf äußerst unglückliche Umstände in der abgelaufenen Saison die Landesliga verlassen musste, gilt als heißester Anwärter im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksliga Nord. Dass es aber auch für sie kein Selbstläufer wird, mussten die Mannen um Kapitän Martin Pasieka am vergangenen Wochenende in Ensdorf erfahren, nachdem sie etwas glücklich buchstäblich in der letzten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter zugesprochen bekamen und dadurch ein Remis holten. Vor allem der Kapitän und Johannes Pötzl sind die Torgaranten beim SVE. Für den FV Vilseck wird es von daher sehr schwer werden, aus Etzenricht etwas Zählbares zu holen. Es ist nicht nur der misslungene Saisonstart der auf den Gemütern der FV Verantwortlichen lastet, vielmehr sind es die Vielzahl der Verletzten, die Trainer Daniel Liermann bereits jetzt zu beklagen hat. Sechs Spieler, die zu seiner Stammformation gehören, waren gegen Weiden nicht dabei. Irgendwie einen Punkt mitnehmen, ist die Devise.

1. FC Schwarzenfeld - TuS Kastl Sa. 16 Uhr

Eine total verschlafene erste Halbzeit hat den 1. FC Schwarzenfeld in Wernberg vor einer Woche einen Punktgewinn gekostet. Viel zu spät hat die Mannschaft begriffen, um was es wirklich geht und sich auf ihre eigenen Stärken besonnen. Am Ende reichte es nicht zu dem erhofften Unentschieden, obwohl es in der ansehnlichen zweiten Hälfte einige sehr gute Möglichkeiten gab. Diese 1:2-Niederlage beim TSV Detag Wernberg ist abgehakt, jetzt richten sich die Blicke auf das Heimspiel gegen den TuS Kastl im Sportpark. "Ich erwarte, dass die Spieler aggressiv auftreten und besser gegen den Ball arbeiten", fordert Wolfgang Richthammer. Der Trainer war wenig erfreut über die Leistung in der ersten Halbzeit gegen die kampfstarken Wernberger. Gegen Kastl ist angesichts der nächsten schweren Aufgabe ein Erfolg vor heimischer Kulisse Pflicht. Jedoch heißt das nicht, dass der Gegner auf die leichte Schulter genommen wird. Unverändert haben die Gastgeber einige Spieler zu ersetzen. So sind Florian Schlagenhaufer, Max Klebl und Enis Yalcin in Urlaub, zudem wird sich erst vor dem Spiel entscheiden, wie belastbar Philipp Fischer und Marco Zirngibl sind.

SpVgg Schirmitz - DJK Ensdorf So. 15 Uhr

(tra) Die Hausherren liegen nach drei Punktspielen mit zwei Zählern auf dem 13. Tabellenplatz. Zwei Nullnummern in Schwarzhofen und beim FC Amberg sowie eine 1:4-Heimniederlage gegen den Aufsteiger Luhe-Wildenau stehen bisher zu Buche. Mit dieser Ausbeute dürfte Trainer Josef Dütsch nicht zufrieden sein, weshalb gegen Ensdorf unbedingt ein Dreier eingefahren werden soll. In den vergangenen Jahren klappte dies auch fast immer, doch diesmal wollen es die Vilstaler in Schirmitz besser machen. DJK-Coach Christof Schwendner war mit seinem Team am Sonntag gegen den Titelfavoriten SV Etzenricht (3:3) durchaus zufrieden. Beeindruckt war Ensdorfs Coach vom hohen Tempo der Etzenrichter, das seine Jungs aber gut mithalten konnten. In Schirmitz erwartet Schwendner ein ganz anderes Match. Hier muss sich seine Truppe auf eine robuste und kämpferische Mannschaft einstellen, und um bei diesem Gegner etwas holen zu können, muss sie voll dagegen halten. Und das fordert er von seinen Spielern. Wer Sonntag aufläuft, entscheidet sich erst kurzfristig. Fehlen wird auf alle Fälle erneut Johannes Luschmann (Urlaub). Der Einsatz von Abwehrchef und Kapitän Bastian Windisch, der gegen Etzenricht eine Klasseleistung zeigte, ist aufgrund einer Zerrung eher unwahrscheinlich. Andreas Weiß, der bereits drei Tore erzielte, will wohl trotz einer Knöchelverletzung unbedingt mit dabei sein.

SV Hahnbach - FC Amberg So. 18 Uhr

(nrö) Der FC Amberg mit Neu-Trainer Karl-Heinz Wagner kann nahezu auf den gleichen Kader wie letzte Saison zurückgreifen. Somit steht ihm ein eingespieltes und sehr ausgeglichenes Team zur Verfügung. Spielmacher Heiko Giehrl und die beiden sehr gefährlichen Stürmer Dennis Kramer und Martin Popp zählen zu den auffälligsten Akteuren in der Mannschaft. Nicht ganz zufrieden wird Karl-Heinz Wagner mit dem 0:0 gegen die SpVgg Schirmitz gewesen sein. Trotz drückender Überlegenheit gelang seinem Team kein Tor, gegen eine mit allen Mann verteidigende Schirmitzer Truppe. Etwas überraschend war der deutliche Sieg des SV Hahnbach gegen den SC Luhe-Wildenau. Trotz einiger Ausfälle von Stammkräften war vor allem die Defensive sehr gut organisiert und vorne legte das Team eine nicht gekannte Effektivität an den Tag. "Gegen den FC Amberg werden wir wieder stark gefordert werden und müssen auch läuferisch an unsere Grenzen gehen, um zu gewinnen", so Trainer Thorsten Baierlein. Aufgrund der Urlaubszeit wird sich die Anfangsformation erneut ändern, außerdem fällt Kapitän Michael Rösch mit einer Sprunggelenksverletzung weiterhin aus.

SV Raigering - TSV Stulln Sa. 16 Uhr

Raigerings Trainer Martin Kratzer war mit der Leistung seiner Mannschaft in Kastl sehr zufrieden, vor allem die Defensive ließ keine Torchance des Gegners zu. Der Sieg, mal wieder seit langer Zeit, ging völlig in Ordnung. Der nächste Gegner TSV Stulln ist unbekannt und schwer einzuschätzen. Einem Auswärtssieg in Kastl folgte eine Heimniederlage gegen Kulmain. Trainer Martin Kratzer erwartet einen defensiv eingestellten Gegner. Trotzdem sollen im ersten Samstags-Heimspiel der Saison drei Punkte in Raigering bleiben. Hierzu ist eine konzentrierte Leistung der kompletten Mannschaft bis zum Schluss notwendig, um sich nicht wie gegen Detag Wernberg in den letzten Minuten noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

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