08.11.2019 - 15:12 Uhr
AmbergSport

FV Vilseck will Desaster vermeiden

Der Kracher der Bezirksliga Nord am 19. Spieltag steigt beim FC Amberg, der als Tabellendritter die Nummer zwei aus Hahnbach erwartet. Es ist auch das Treffer der Top-Torjäger.

Cheftrainer Karl-Heinz Wagner (Mitte) dirigiert seine Mannschaft, der neue Co-Trainer Johannes Hammer (links) vom FC Amberg schaut zu. Und auf der Bank gilt der Blick ins Handy ganz sicher den Ergebnissen auf den anderen Plätzen. Saiison: 2019/20 Bild: Ziegler
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Im Keller der Liga braucht die DJK Ensdorf schleunigst einen Dreier, sonst heißt es bald: Kreisliga, wir kommen. Auch in Kastl sieht es düster aus vor dem Spiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld. Und in Vilseck muss die Abwehr extrem aufpassen, sonst gibt es gegen den SV Etzenricht wieder ein Desaster wie im Hinspiel.

(e) Es ist die Top-Partie des 19. Spieltages und die verspricht ein Offensiv-Spektakel. Der FC Amberg (36 Punkte) erwartet als Rangdritter den Tabellenzweiten SV Hahnbach (37), und die Zuschauer erleben einen massiven Auftritt von Torjägern: Fabian Brewitzer (12), Manuel Plach (9) und Tobias Hüttner (8) auf Hahnbacher Seite sowie Dennis Kramer (18) zusammen mit Martin Popp (15) auf Amberger Seite. „Es wird wohl ein offener Schlagabtausch werden“, glaubt FC-Trainer Karlheinz Wagner, auch wenn der, fast kann es gar nicht anders sein, wieder einmal nicht auf seine Idealbesetzung zurückgreifen kann. „Es wird ein hochinteressantes Spiel“, glaubt Wagner, eingedenk der Tatsache, dass seine Elf nunmehr seit neun Spielen unbesiegt ist, andererseits kommt der SV Hahnbach mit der Empfehlung eines 3:2-Sieges beim SC Luhe-Wildenau – das muss man auch erst mal schaffen. Amberg und Hahnbach haben jeweils die 40-Tore -Grenze überschritten, im Hinspiel hat der FC Amberg mit 3:0 (Kramer (2), Giehrl (1) die Angelegenheit im Griff, die Schmach tilgen heißt ganz sicher die Parole beim SV Hahnbach. Der ist jedes Jahr immer mit ganz vorne dabei, es wäre an sich das letzte Heimspiel für den FC Amberg, allerdings ist am 23. November noch die Partie gegen den TSV Detag Wernberg nachzuholen.

(tra) Die DJK Ensdorf steht derzeit auf einen Abstiegsplatz der Bezirksliga Nord. Auch im letzten Auswärtsspiel beim SV Etzenricht verließ das Team von Interimstrainer Gerd Grabinger den Platz als Verlierer. Aber insbesondere im zweiten Durchgang zog sich die Mannschaft um Kapitän Bastian Windisch beim Aufstiegsaspiranten gut aus der Affäre. Und das obwohl mit Matthias Dotzler, Max Hauer, Fabian Vitzthum, Fabian und Tobias Westiner sowie Andreas und Thomas Weiß jede Menge Akteure durch A-Junioren und Spieler der Zweiten ersetzt werden mussten. Um die Klasse zu erhalten, brauchen die Vilstaler am Sonntag um 14.30 Uhr endlich wieder einen Dreier. Der letzte gegen den FV Vilseck liegt zwei Monate zurück. Der morgige Gegner , die SpVgg Schirmitz, steckte zu Beginn der Saison lange im Tabellenkeller, konnte sich aber durch eine Siegesserie ins Mittelfeld der Tabelle vorarbeiten. Um nicht wieder hinten reinzurutschen, strebt Trainer Josef Dütsch mit seiner Mannschaft in Ensdorf einen vollen Erfolg an. Ob die DJK dies in der momentanen Situation verhindern kann, bleibt abzuwarten. Erneut stehen wieder zahlreiche Aktive aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. Trotzdem wird die Elf, die auflaufen wird, alles geben, damit die Punkte endlich wieder in Ensdorf bleiben.

(fv) Mit dem SV Etzenricht gastiert eine Spitzenmannschaft beim FV Vilseck. Und gegen die Fuhrmann-Elf will die Truppe von FV-Coach Daniel Liermann einiges gut machen, bekam sie doch im Hinspiel mit 1:8 eine gehörige Klatsche verpasst. Allerdings lag die Vilsecker Mannschaft damals zwischen der 57. und 69. Minute gehörig daneben und bekam in dieser Phase vier Treffer verpasst. Wer die Begegnung gesehen hat, wird aber auch bestätigen, dass in dieser Zeit jeder Schuss ein Treffer für den SV war, und Martin Pasieka allein viermal einlochte. Eben diesen Spieler, sowie Spielgestalter Stephan Hermann muss der FV in den Griff bekommen, dann könnte man eventuell das Spiel etwas ausgeglichen gestalten. Für Trainer Daniel Liermann ist es Woche für Woche eine Sisyphusarbeit, eine Mannschaft auf das Feld zu schicken, die einigermaßen bestehen kann, da ständig Spieler wegen Verletzung oder aus anderen Gründen fehlen. In den bisherigen Spielen konnte er noch nie zweimal hintereinander mit der gleichen Elf eine Partie bestreiten. Doch man muss dem zusammengewürfelten Team Lob zollen, das in jedem Spiel versucht, das Beste zu geben und trotz der vielen Rückschläge den Kopf nicht in den Sand steckt. Wenn man bedenkt, dass im bisherigen Saisonverlauf insgesamt 27 Spieler zum Einsatz kamen, dann kann man sich ausrechnen, welch lange Verletztenliste der FV bisher zu beklagen hat. Die Stimmung in der Mannschaft bleibt deshalb ungetrübt. Sie zieht an einem Strang und wird auch gegen Etzenricht alles geben.

(hon) Der TuS Kastl sehnt aufgrund der Personalmisere die Winterpause herbei. Doch davor empfangen die Schweppermänner am Sonntag um 14.30 Uhr am Kastler Mennersberg zum letzten Heimspiel vor der Winterpause mit dem 1. FC Schwarzenfeld einen weiteren Konkurrenten um die hinteren Plätze. Die Gäste aus Schwarzenfeld mussten letzte Woche ihr Heimspiel gegen Detag Wernberg wegen „schlechten Wetters“ absagen. Der TuS dagegen holte mit einer guten Leistung und einer Rumpf-Elf bei den den Panduren einen Punkt. Auf den nicht unbedingt eingerechneten aber wichtigen Auswärtspunkt und die Leistung in Raigering sollte die dezimierte Kastler Mannschaft um ihren Spielertrainer Andy Wendl aufbauen. Ausgerechnet jetzt heißt es für den TuS wieder, dass man gegen eine Mannschaft aus dem hinteren Tabellendrittel zu Hause spielen muss. Gegen die hinteren Mannschaften und vor allem auf dem eigenem Platz haben die Kastler in dieser Saison noch nicht viele Punkte sammeln können. Dazu sieht gegen Schwarzenfeld die Statistik für Kastl auch nicht besonders gut aus. So konnte der TuS in bisher sieben Aufeinandertreffen erst einmal gewinnen, zwei Mal spielten sie Unentschieden und schon vier Mal verlor Kastl gegen den 1. FCS. Die Mannschaft um ihren Kapitän Alexander Baumer weiß, was auf dem Spiel steht und möchte sich mit einem guten Spiel und mit Punkten am besten sich selbst und die heimischen Fans belohnen. Zudem hat die zweite Mannschaft wieder ein Vorspiel und so kann jemand aus der zweiten Reihe des TuS auf der Bank mit Platz nehmen. Bei den Gästen aus Schwarzenfeld verläuft diese Saison auch nur unwesentlich besser. Nach einem einigermaßen guten Start sind die Männer um ihren Trainer Wolfgang Richthammer immer weiter abgerutscht.

Zeit zum Durchschnaufen und regenerieren hatten die Spieler des TSV Stulln am vergangenen Wochenende, nachdem das Spiel in Kulmain ausfiel. Dadurch konnten einige leichtere Blessuren abklingen. Am Sonntag steht das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen den SV Raigering an. Danach folgen noch die zwei Auswärtsbegegnungen in Schwarzenfeld und in Kulmain. Im Duell gegen die Panduren wollen die Gastgeber nochmals alle Kräfte bündeln und kompakt stehen. Zudem will Christian Zechmann mit seinem Team dem Gegner aggressiv begegnen und die Räume eng machen. Gute Erinnerungen hat der Aufsteiger an das Hinspiel, das er damals gewann. In einer ähnlichen Art und Weise soll erneut ein Sieg eingefahren werden, der im Hinblick auf den Klassenerhalt ungemein wichtig wäre. Spielertrainer Christian Zechmann sieht den SV Raigering als Favoriten an, sieht aber trotzdem eine Chance für seinen TSV, erfolgreich zu ein. Dieses letzte Heimspiel des Jahren will der TSV Stulln auch nutzen, um sich bei einen Fans für die großartige Unterstützung zu bedanken. "Die Zuschauer stehen wie ein Mann hinter der Mannschaft. Auch auswärts ist immer eine große Anzahl an Fans dabei", freuen sich der Coach und die Spieler. Personell gehen die Gastgeber bestens gerüstet in dieses Match, denn es stehen alle Stammspieler zur Verfügung. Anstoß ist um 14.30 Uhr am Vogelherd.

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