15.11.2019 - 16:02 Uhr
AmbergSport

Gegen eine angeschlagene DJK Ensdorf

Mit dem 20. Spieltag wäre eigentlich Schluss in diesem Jahr in der Bezirksliga Nord, doch es gibt bereits einige Nachholpartien. Auch jetzt am Wochenende stehen Spiele auf der Kippe. Wie das des FC Amberg beim SV Schwarzhofen.

Solange der Ball trocken ist und auch die Fußballplätze, wird gespielt. In der Bezirksliga Nord sind schon fünf Nachholpartien für das Wochenende 23. und 24. November terminiert.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Eine Entscheidung wird aber erst am Samstag fallen, wie auf anderen Fußballplätzen auch. Wer dagegen ziemlich sicher spielen wird, ist der SV Hahnbach. Denn der Gegner, die DJK Ensdorf, ist angeschlagen, und Hahnbach will sich nach der Niederlage beim FC Amberg wieder von der besseren Seite zeigen.

Für die Truppe von Trainer Josef Dütsch geht es einzig und allein um drei Punkte, denn das Jahr 2019 soll mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Der letzte SpVgg-Sieg datiert vom 13. Oktober, als man gegen den SV Hahnbach mit 2:0 gewann. Dazwischen lag noch ein 2:2 gegen Schwarzhofen, aber auch zwei deftige Niederlagen gegen die beiden Spitzenteams Luhe-Wildenau und Amberg musste die SpVgg hinnehmen. Das Spiel am vergangenen Wochenende in Ensdorf fiel aus. Die Gäste-Elf von Trainer Daniel Liermann, gegen die Schirmitz in der Hinrunde 2:2 spielte, findet bisher als Aufsteiger nur sehr schwer den Anschluss an das untere Tabellendrittel und liegt mit derzeit 13 Punkten auf dem 15. Rang. Zuletzt verloren sie zu Hause gegen den SV Etzenricht mit 1:4, davor nur ganz knapp mit 0:1 bei der SpVgg SV Weiden II. Trotzdem wird es für die Schirmitzer kein leichtes Spiel werden, denn Vilseck kämpft verbissen um den Klassenerhalt. Bei der SpVgg hofft man, dass die Mannschaft durch den Spielausfall in Ensdorf nicht aus dem Gleichgewicht gekommen ist und nochmals alles in die Waagschale werfen wird, um sich mit einem Heimsieg vom Publikum in die Winterpause zu verabschieden.

Im Spiel beim TSV Stulln hatte Raigerings Trainer Martin Kratzer seine Mannschaft gut eingestellt. Die Panduren kamen mit dem nicht leicht zu spielenden Trainingsplatz gut zurecht. Über die gesamte Spielzeit war der SVR die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Herausragend waren der junge Maximilian Hiltl, der nicht nur zwei Kopfballtore erzielte, sondern im Mittelfeld fast jeden Zweikampf gewann, und Torwart Schoberth, der durch sehr gute Paraden keinen Gegentreffer zuließ. Jedenfalls glückte die Revanche für die Heimpleite. Mit dem SV Kulmain kommt eine sehr robuste und zweikampfintensive Mannschaft nach Raigering. Nach vier Niederlagen in Folge wird der SV Kulmain versuchen, Punkte aus Raigering mitzunehmen. Kulmain spielt gegen vordere Mannschaft oft sehr defensiv, so muss man mit einer Fünfer-Abwehrkette rechnen. Trotzdem erwartet Trainer Martin Kratzer von seiner Mannschaft ein offensiv geführtes und schnelles Spiel, um im letzten Heimspiel vor der Winterpause einen Dreier einzufahren.

Mit dem Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr gegen den TuS 1924 Kastl verabschiedet sich die SpVgg SV Weiden II in die Winterpause. Unabhängig vom Spielausgang wird man auf dem 8. Tabellenplatz überwintern und kann mit dieser Platzierung als Aufsteiger mehr als zufrieden sein. Selbst wenn gegen Kastl etwas schiefgehen sollte, bei aktuell acht Punkten Vorsprung vor Schirmitz und Schwarzenfeld würde Weiden im Falle einer Niederlage seinen Tabellenplatz halten. Umgekehrt würde ein eigentlich fest einkalkulierter Sieg allenfalls die Punktedifferenz zu den vor der SpVgg SV II liegenden Mannschaften reduzieren, in der Tabelle aufrücken würde man dadurch nicht. So gesehen kann man also relativ entspannt an die Aufgabe gegen den TuS Kastl herangehen. Unterschätzen wird man die Truppe vom Kastler Mennersberg aber auf keinen Fall, auch wenn die Wendl-Truppe schon sechs Spiele lang auf einen Sieg wartet. Kastl stemmt sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg, hat kurioserweise bislang auswärts fast doppelt so viele Punkte (9) geholt, wie daheim und hat zuletzt mit einem mehr als verdienten 0:0-Unentschieden beim SV Raigering gezeigt, dass Aufgeben keine Option ist. Kastl liegt derzeit auf dem Relegationsrang, hat zum rettenden Ufer, dort liegt der SV Kulmain, aber nur drei Punkte Abstand. Dass es bei den 2016 aufgestiegenen Schweppermännern“ nicht mehr so läuft wie zuletzt, wird wohl daran liegen, dass der Kastler Torschütze vom Dienst, Johannes Kölbl, nicht mehr trifft. Im Vorjahr mit 20 Saisontreffern noch zweitbester Torschütze der Bezirksliga, hat Kölbl heuer bislang nur viermal getroffen. Seine Tore fehlen dem TuS schlicht und einfach. Die SpVgg SV II hat bereits das Hinspiel mit 3:0 gewonnen und will auch daheim die volle Punktzahl einfahren. Nach der wochenlangen Talfahrt wurden in den letzten drei Spielen sieben von neun möglichen Punkten geholt. Und weil bekanntlich das Eisen geschmiedet werden soll, solange es heiß ist, wird die Truppe des Trainerduos Michael Riester/Marco Lorenz mit entsprechendem Engagement an die Sache herangehen.

(nrö) Für die Gäste, die in den zurückliegenden Jahren immer vorne mit dabei waren, läuft es in dieser Saison überhaupt nicht. Zur Zeit steht die Mannschaft doch für viele überraschend auf einem Abstiegsplatz. Daher musste auch der langjährige sehr erfolgreich arbeitende Trainer Christof Schwendner vor kurzem sein Amt niederlegen. Gerhard Grabinger steht nun an der Seitenlinie und wird versuchen, mit seinem Team noch den ein oder anderen Punkt vor der Winterpause zu ergattern. Lediglich viermal konnte die DJK Ensdorf in dieser Saison bisher gewinnen. Dabei waren aber immerhin Siege gegen den aktuellen Tabellenführer SC Luhe-Wildenau und gegen den Zweiten, den FC Amberg. Dies zeigt doch deutlich, zu was die Mannschaft eigentlich fähig ist.

Beim SV Hahnbach war Trainer Thorsten Baierlein mit der Vorstellung seiner Elf am Samstag beim FC Amberg alles andere als zufrieden. „Die Mannschaft ließ alle Tugenden vermissen, die man braucht, um ein Spiel zu gewinnen. Der Sieg des FC Amberg war auch in dieser Höhe mehr als verdient.“ Der Coach erwartet, dass seine Mannschaft alle Kräfte bündelt und eine überzeugende Leistung zum Abschluss liefert. Er ist überzeugt, dass seine Spieler hochmotiviert diese letzte Begegnung angehen werden. Der Kader bleibt unverändert.

Die zwei Wochenenden spielfreie Zeit konnte der SV Schwarzhofen nutzen, um einige angeschlagene Spieler fit zu bekommen. Bis auf den weiterhin gesperrten Marvin Weigl und den aus beruflichen Gründen fehlenden Johannes Fleischmann kann Trainer Michael Hartlich aus dem Vollen schöpfen. Mit dem FC Amberg empfängt man ein echtes Schwergewicht der Liga. Dennoch ist man selbstbewusst und zuversichtlich genug, in diesem Spiel vor eigenem Publikum dem FC Amberg auf Augenhöhe begegnen zu können. Mit entscheidend wird nach Meinung von Trainer Michael Hartlich sein, in der Defensive von der ersten Sekunde an konsequent zu verteidigen und über die schnellen Spitzen Bastian Graf und Andreas Schächerer zu Kontermöglichkeiten zu gelangen.

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