02.12.2018 - 15:24 Uhr
AmbergSport

Mit 7:1 und eindrucksvollen 3591:3487 Holz bezwingen die Bundesligakegler von FEB Amberg auch den ASV Neumarkt. Doch in diesem Oberpfalzderby in der Bundesliga müssen zwei Amberger zunächst ein dickes Brett bohren.

Matthias Hüttner von FEB Amberg zündete eine Rakete im letzten Lauf.
von Andreas SchwaigerProfil

Im Startpaar hatten Jan Hautmann und Matthias Hüttner gegen Daniel Beier und Jens Weinmann ein ganz dickes Brett zu bohren. Beide Gäste starteten mit wütenden Angriffen, doch die Amberger behielten die Ruhe. In der zweiten Hälfte aber wurden die beiden Amberger deutlich dominanter. Jan Hautmann zeigte besonders im Abräumen seine große Klasse und belohnte sich mit einem 3:1 bei 610:593. Auch der anderen Seite zündete Hüttner besonders im letzten Lauf eine Rakete (173) und konnte ebenfalls mit 3:1 bei 616:598 seinen Punkt für Amberg gewinnen.

Nun sollte die Mittelachse frühzeitig die Entscheidung suchen. Milan Wagner und Wolfgang Häckl standen Stephan Drexler und Sven Neuner gegenüber. Wagner startete gegen Drexler auf absoluten Top-Niveau, doch sein Widersacher wusste ebenfalls zu gefallen. Im letzten Abräumen zog der Neumarkter dann davon und Wagner musste sich mit 2:2 bei 603:625 geschlagen geben und verpasst so die Vorentscheidung. Auf der anderen Seite agierte Häckl einmal mit seiner bekannten Ruhe und gab auf allen vier Bahnen die genau richtige Antwort. Mit 4:0 bei 574:549 aber war der Amberger nicht ganz mit sich zufrieden. Denn bei 3:1 und einem Vorsprung von 38 Kegeln konnte noch alles passieren.

Florian Möhrlein und Michael Wehner sollten die Partie nun nach Hause bringen. Möhrlein zeigte einmal mehr eine ordentliche Leistung gegen Daniel Süß und wusste dessen Angriffe zu kontern. Mit 2,5:1,5 bei 580:562 konnte er größtenteils mit sich zufrieden sein. Auf der anderen Seite war Michael Wehner gegen Jens Walhauer unterwegs. Wehner unterstrich seine tolle Form in dieser Saison und dominierte nach verhaltenem Start seinen Gegner. Mit einem folgerichtigem 4:0 bei 608:560 setzte er den Schlusspunkt unter das tolle Heimspiel.

Mit nun vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze können die Amberger nun guter Dinge für die restliche Rückrunde sein. Denn sollte man die Form auf eigener Anlage beibehalten, könnte und sollte vielleicht noch die eine oder andere Überraschung möglich sein.

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