01.07.2018 - 12:28 Uhr
AmbergSport

Mit Kantersieg zum Pott

Im ersten Spiel des Germanancups präsentiert sich der FC Amberg desolat, dann dreht der Ex-Bayernligist auf. Die Hausherren bekommen das im Finale zu spüren.

Der Haselmühler Spieler klammert Stürmer Martin Popp vom FC Amberg (vorne) bei der Ballannahme.
von Autor TNEProfil

Den FC Amberg, den ASV Haselmühl sowie den SVL Traßlberg empfing der SC Germania Amberg zum Germanencup am Sportgelände am Langangerweg. Den Pokal mit nach Hause nehmen konnte am Ende der FC Amberg, der die Gastgeber im Finale mit einem 7:0-Kantersieg bezwang. Dritter wurde der SVL Traßlberg, der im Spiel um Platz drei den ASV Haselmühl 3:1 besiegte. Gespielt wurde jeweils zwei Mal 30 Minuten.

Zunächst standen sich in den beiden Halbfinalspielen der SC Germania Amberg und der SVL Traßlberg, sowie der FC Amberg und der ASV Haselmühl gegenüber. Die Germanen waren im ersten Halbfinale von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und hätten nach zehn Minuten in Führung gehen müssen, als Bastian Walentek einen Kopfball neben das leere Tor setzte. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde erzielten stattdessen die Gäste die Führung, als Germanenverteidiger Dominik Rohm eine Flanke von der rechten Seite bei seinem Klärungsversuch in die eigenen Maschen bugsierte. Nach knapp einer halben Stunden kamen die Germanen durch Florian Danzer nach einem Pass von der Grundlinie zum verdienten Ausgleich. Im den zweiten 30 Minuten egalisierten sich beide Mannschaften, ehe Aleks Wild mit einem Foulelfmeter für die Entscheidung zu Gunsten der Germanen sorgte.

Im zweiten Semifinale präsentierte sich Neu-Bezirksligist FC Amberg zunächst desolat. Bereits nach drei Minuten gelang Andreas Hammer die Führung für den ASV Haselmühl. Auch in der Folge war der ASV die bessere Mannschaft und erhöhte durch einen Doppelpack von Matthias Schmitt nach einem Steilpass und einer Flanke bis zur Pause auf 3:0. In der zweiten Hälfte zeigte der FC Amberg dann aber eine Reaktion und und verkürzte durch zwei schnelle Treffer von Martin Popp auf 2:3. In der Folge hatte der ASV Haselmühl wenig entgegen zu setzen und so konnte Alexander Greger nach einer Flanke ausgleichen. Kurz vor dem Ende gelang Roman Reinhardt mit einem Kopfball sogar noch der Siegtreffer.

Im kleinen Finale zeigte der SVL Traßlberg die größeren Kraftreserven und ging nach 18 Minuten nach einer Flanke durch Martin Hausmann in Führung. Kurz nach der Pause erhöhte Alexander Pröll nach einem Konter auf 2:0. Nur kurz darauf war Johann Hentschke mit einem sehenswerten Fernschuss erfolgreich. Der ASV Haselmühl steckte aber nicht auf und konnte durch Matthias Schmitt nach einem Steilpass nochmal verkürzen.

Im Endspiel gelang dem FC Amberg bereits in der vierten Minute nach einem Eckball durch Martin Popp Führung. In der Folge wehrten sich die Germanen und hatten durch Florian Danzer die größte Chance zum Ausgleich. Vier Minuten vor der Pause baute der FC Amberg seine Führung aus abseitsverdächtiger Position nach einem Steilpass durch Christopher Flierl aus. Im zweiten Durchgang fehlten den Germanen die Kraftreserven, und so hatte der FC Amberg leichtes Spiel und schoss am Ende einen hochverdienten 7:0-Kantersieg heraus.

Eine Szene aus dem Spiel des Gastgebers SC Germania Amberg (Mitte) gegen den SVL Traßlberg (außen), das die Germanen mit 2:1 gewannen.

Info:

Statistik

Spiel 1

Germania Amberg – SVL Traßlberg 2:1 (1:1)

Tore: 0:1 Dominik Rohm (Eigentor/18.), 1:1 Florian Danzer (28.), 2:1 Aleks Wild (51./Foulelfmeter)

Spiel 2

ASV Haselmühl - FC Amberg 3:4 (3:0)

Tore: 1:0 Andreas Hammer (3.), 0:2/0:3 Matthias Schmitt (11./18.), 1:3/2:3 Martin Popp (35./43.), 3:3 Alexander Greger (51.), 3:4 Roman Reinhardt (59.)

Spiel um Platz 3

SVL Traßlberg – ASV Haselmühl 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 Martin Hausmann (21.), 2:0 Alexander Pröll (40.), 3:0 Johann Hentschke (48.), 3:1 Matthias Schmitt (49.)

Finale

Germania Amberg – FC Amberg 0:7 (0:2)

Tore: 0:1 Martin Popp (4.), 0:2 Christopher Flierl (26.), 0:3 Alexander Greger (41.), 0:4 Martin Popp (45.), 0:5 Christopher Flierl (47.), 0:6 Alexander Greger (54.), 0:7 Christopher Flierl (59.)

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