03.03.2020 - 13:58 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Oliver Engmann

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Torhüter des Eishockey-Landesligisten ERSC Amberg, warum er als Kind sehnlichst darauf wartete, dass seine Füße endlich wachsen.

Oliver Engmann.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Mit vier Jahren spielte der gebürtige Weidener das erste Mal Eishockey, mit sechs Jahren stand er dann das erste Mal im Tor. Und blieb zwischen den Pfosten. Bei den Blue Devils Weiden durchlief Oliver Engmann alle Jugendteams und debütierte mit 17 in der ersten Mannschaft. Mit einer einjährigen Unterbechung in Selb spielte er elf Jahre in Weiden und wechselte 2015 zum ERSC Amberg. Der 34-Jährige wohnt in Weiden und arbeitet bei der Firma A.T.U.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Oliver Engmann: An einem friedlichen Ort mit 365 Tagen Sonne und ausgeglichenem Klima, gerne direkt am Wasser. Gefunden habe ich diesen aber noch nicht.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Oliver Engmann: Sicherlich meine ruhige und strukturierte Art. Sofern nötig, bin ich aber auch mal laut.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Oliver Engmann: Egal ob großer oder kleiner Fehler, Fehler sind da, um gemacht zu werden. Wichtig ist nur, nicht zweimal den gleichen Fehler zu machen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Oliver Engmann: Schon mit drei Jahren wollte ich unbedingt Eishockey spielen. Nachdem die Füße aber zu klein für die Schlittschuhe waren, durfte ich erst mit vier Jahren beginnen. Seinerzeit kamen Olympiasieger und Weltmeister zum Ende der Karriere nach Weiden, unter anderem Pavel Richter. Er war mein großes Vorbild. Ziemlich schnell merke ich jedoch, dass das ständige dem Puck hinterherlaufen zu anstrengend war und entschied mich, ins Tor zu gehen. Dorthin kommt der Puck schließlich automatisch.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Oliver Engmann: Da gab es einige in meiner Schulzeit, wie schon damals in den Zeugnissen stand: „Er wusste es die Mitschüler zu unterhalten“. Ich weiß, dass die Schulleitung froh war, als ich den Abschluss hatte und die Schule verließ.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Oliver Engmann: Hier gibt es einige Leute die ich gerne treffen würde. Leute, denen egal ist, was andere über einen denken oder sagen und ihre Ziele konsequent verfolgen/verfolgten und trotzdem Spaß am Leben haben. Wie Walter Frosch, Dirk Nowitzki oder Beppi Heiß.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Oliver Engmann: "Das haben wir schon immer so gemacht", oder "Schuld sind die Anderen".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Oliver Engmann: Das ist schon einige Tage her, aber ich glaube, es war ein neuer Computer von Aldi.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Oliver Engmann: Doppelter Espresso und selbstgemachter Käsekuchen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Oliver Engmann: Ich schaue extrem wenig Fernsehen. Das ist für mich verschwendete Zeit. Zu den wenigen Ausnahmen gehören Sport-Sendungen, Fußball, Eishockey und American Football, und Dokumentationen über Natur und Länder.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Oliver Engmann: Seit klein auf mache ich Sport, im Winter natürlich Eishockey, nach der Saison auch Skifahren. Im Sommer Wakeboarden am Steinberger See, Laufen und Fitness-Studio als Ausgleich und als Ventil, um Energie abzulassen. Und Relaxen gehört auch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Oliver Engmann: ...früher auf meine Eltern hören und die Themen, die einem wichtig sind, zu 100 Prozent machen, oder eben gar nicht machen.

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