03.05.2019 - 17:34 Uhr
AmbergSport

Der nächste Matchball für SC Luhe-Wildenau

Ein Sieg hätte am vergangenen Wochenende gereicht, ein Sieg reicht auch diesmal: Gewinnt der SC Luhe-Wildenau, ist er Meister der Fußball-Kreisliga Süd. Und auch der zweite Absteiger könnte am Sonntag feststehen.

Nach der Heimpleite gegen den FV Vilseck haben die Spieler des SC Luhe-Wildenau die nächste Chance, Meister der Kreisliga Süd zu werden: Beim SV Schmidmühlen.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

(frü) Die Rechnung ist einfach: 52 plus 3 ist gleich Titel. Gewinnt Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau beim Tabellendritten SV Schmidmühlen, hat er 55 Punkte auf dem Konto und könnte - wegen des um einen Treffer besseren direkten Vergleichs - vom FV Vilseck nicht mehr überholt werden. Am anderen Ende der Tabelle wurde der Abstieg des SC Germania Amberg bereits am vergangenen Wochenende besiegelt. Am 23. Spieltag kann es nun auch den TuS Schnaittenbach erwischen.

SV Schmidmühlen - SC Luhe-Wildenau

(fop) Das von der Mannschaft selbst gesteckte Ziel von 40 Punkten hat der SV Schmidmühlen bereits übertroffen. In den letzten drei Spielen trifft man auf direkte Konkurrenten und im Verein fragt man sich: Ist tatsächlich noch mehr möglich? Am Sonntag gastiert der Tabellenerste SC Luhe-Wildenau zweifellos als Favorit in Schmidmühlen. Die Gäste hätten am vergangenen Spieltag bereits die Meisterschaft eintüten können, mussten sich aber nach 2:0-Führung zur Halbzeit noch mit 3:4 gegen Vilseck geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Roland Rittner will sicherlich den Sack zumachen, aber Schmidmühlen brennt auf die Revanche für das 0:6 aus dem Hinspiel, als mit Andreas Lautenschlager ein Feldspieler das Tor hüten musste.

1. FC Rieden - ASV Haselmühl

(riw) Im Vilstalderby scheint aufgrund der Tabellensituation die Luft raus zu sein. Doch wer die Mannschaften kennt, der weiß, dass beide aus den restlichen drei Spielen noch das Maximum erreichen wollen. Vor allem wird der ASV alles versuchen, um sich für die 2:6-Hinspielniederlage zu revanchieren, die gerade zu einem Zeitpunkt kam, als Haselmühl im Aufwind war. Nach der Winterpause mussten sie den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen, da die Spiele gegen die ersten drei in der Tabelle nicht gewonnen werden konnten. Aber auch die Riedener waren zu unbeständig, um sich länger ganz vorne festsetzen zu können. Der deutliche Sieg aus dem letzten Spiel sollte dem FC Selbstvertrauen und Auftrieb geben. Die Fans aus beiden Lagern erwarten ein Derby auf Augenhöhe, in dem sich mit Sicherheit beide Mannschaften nichts schenken werden.

TuS Schnaittenbach - DJK Utzenhofen

(ols) Nach der Niederlage in Auerbach ist der Abstieg für den TuS Schnaittenbach so gut wie besiegelt. Im Verlauf der Saison konnte die Vielzahl an Verletzungen nicht kompensiert werden und somit muss man wohl der bitteren Realität des Abstiegs ins Auge blicken. Gegner ist die DJK Utzenhofen, die das Hinspiel klar mit 7:1 gewann. Es gilt nun, sich in den verbleibenden drei Spielen anständig aus der Kreisliga zu verabschieden und Revanche für derbe Pleite im Hinspiel zu nehmen.

1. FC Schlicht - TuS/WE Hirschau

(ct) Zum vorletztem Heimspiel der Saison erwartet der FCS den TuS/WE Hirschau. Die Gäste brauchen jeden Punkt, denn der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur mehr drei Punkte. In den letzten Spielen bekamen sie zwar meist gute Kritiken für ihr Spiel, konnten aber keine Punkte einheimsen. Sie werden also alles daran setzen, das zu ändern. Für den FCS seinerseits endete in Haselmühl, wenn auch unnötig, eine imposante erfolgreiche Serie. Man will aber unbedingt einen positiven Saisonabschluss schaffen und gegen Hirschau möglichst den Hinspielerfolg (2:1) wiederholen. Trainer Stephan Braun muss erneut auf die länger verletzten Lukas Sebralla und Manuel Baumgärtner verzichten, hofft aber, wieder Florian Weiß aufbieten zu können, den man zuletzt in Haselmühl doch erheblich vermisste. Anstoß 15 Uhr.

TSV Königstein - Germania Amberg

(mhe) Nach zuletzt vier Punkten gegen Auerbach (2:0) und Utzenhofen (3:3) hat der TSV Königstein zumindest den Relegationsplatz mit aktuell acht Punkten Vorsprung auf Schnaittenbach so gut wie sicher. Auf dieser Tatsache möchte sich in Königstein aber niemand ausruhen und so lautet die Devise, in den drei verbleibenden Saisonspielen alles zu investieren, um eines der in der Tabelle besser platzierten Teams (Auerbach, Hirschau) auf der Zielgeraden noch abzufangen und die Saison über dem Strich zu beenden. Den ersten Schritt muss die Ringler-Elf gegen den Tabellenletzten Germania Amberg machen. Der steht als erster Absteiger fest und muss somit nach Jahren als etablierter Kreisligist den bitteren Gang in die Kreisklasse antreten. Die große Frage wird sein, wie sich die Amberger verabschieden und präsentieren werden. Der TSV muss hochkonzentriert in die Partie gehen und sollte den Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

FV Vilseck - SV Freudenberg

(mc) Der Sieg am vergangenen Wochenende war wie ein Befreiungsschlag für die Mannen des FV Vilseck, die in Luhe-Wildenau eine Klasse-Partie ablieferten und dem Tabellenführer die Augen öffneten, der eigentlich nach dieser Begegnung die Saison ausklingen lassen wollte. Nun geht es gegen den SV Freudenberg, der vom Abstiegkandidaten der vergangenen Saison in diesem Spieljahr zeitweise sogar ein Anwärter auf einen vorderen Tabellenplatz war. Momentan liegt die Hauer-Elf auf Tabellenplatz sechs und der ehrgeizige Trainer will bis Saisonschluss noch einige Plätze gutmachen. Dies war auch der Grund, weshalb Gebi Hauer das Spiel in Luhe-Wildenau genau studierte und einen Plan festgelegt hat, wie er gegen den FV Vilseck spielen wird. Es wird eine schwere Aufgabe, ist sich der Vilsecker Trainer Hakan Boztepe sicher: "Wir müssen voll konzentriert gegen diese Mannschaft vorgehen, denn Freudenberg versteht es zu kämpfen und steht sicher in der Abwehr." Auf Kapitän Stefan Liermann und seine Mannen wird eine heikle Aufgabe zukommen, die voraussetzt, dass man ähnlich wie in Luhe-Wildenau den Gegner bekämpft und viel Druck nach vorne ausübt. Individuelle Fehler vor dem eigenen Tor sollten vermieden und die Chancen auch genutzt werden.

SV 08 Auerbach - TuS Rosenberg

(sht) Mit dem Sieg gegen Schnaittenbach sprangen die Auerbacher wieder auf einen Nichtabstiegsplatz, haben aber nur einen Punkt Vorsprung auf Königstein. Der Sieg brachte die Bergstädter aber auch wieder in Schlagdistanz zu Hirschau, das nun ebenfalls noch in den Kampf um den Klassenerhalt gerutscht ist. Für die Gäste geht es eigentlich nur noch um einen guten Saisonabschluss. Nach vorne sind die Chancen eigentlich nur noch theoretisch vorhanden. Die Gäste sind mit 60 erzielten Treffern das zweitstärkste Team der Liga. 45 Gegentreffer zeigen aber auch ziemlich deutlich, dass sie in der Defensive durchaus anfällig sind. Das Hinspiel verloren die Auerbacher mit 2:5. Die Gäste können unbeschwert aufspielen, während bei der 08-ern noch der Abstiegsdruck vorhanden ist. Die zuletzt gezeigte Leistung der Auerbacher war durchaus ansprechend, lediglich die Chancenverwertung lässt noch Luft nach oben.

Kreisliga Süd
24. Spieltag
:

Rieden - Haselmühl Sa. 16 Uhr

Schnaittenbach - Utzenhofen Sa. 17.30 Uhr

Schmidmühlen - Luhe-Wildenau So. 15 Uhr

Schlicht - Hirschau So. 15 Uhr

Königstein - Germ. Amberg So. 15 Uhr

Vilseck - Freudenberg So. 15.15 Uhr

Auerbach - Rosenberg So. 17 Uhr

1. SC Luhe-Wildenau 23 70:25 52

2. FV Vilseck 23 49:30 46

3. SV Schmidmühlen 23 45:41 43

4. 1.FC Rieden 23 59:37 42

5. TuS Rosenberg 23 60:45 39

6. SV Freudenberg 23 43:39 38

7. 1.FC Schlicht 23 43:39 37

8. ASV Haselmühl 23 40:39 34

9. DJK Utzenhofen 23 48:37 33

10. TuS/WE Hirschau 23 31:43 24

11. SV 08 Auerbach 23 29:40 22

12. TSV Königstein 23 29:41 21

13. TuS Schnaittenbach 23 30:63 13

14. Germania Amberg 23 23:80 10

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