29.10.2018 - 17:34 Uhr
AmbergSport

In der Offensive zu schwach

Drei vergebene Strafwürfe in den ersten 15 Minuten zeigen schon die Richtung an, die das Handballderby zwischen den Frauen der HG Amberg und der HSG Nabburg nimmt.

Die Amberger Rechtsaußen Tina Lösch (Mitte) hat sich gegen die Nabburger Linksaußen Sophie Fleischer (hinten) durchgesetzt und wirft auf das von Lisa Pröls (links) gehütete Nabburger Tor.
von Autor ZYZProfil

Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg verloren auch das zweite Derby der noch jungen Saison: Bei der 12:21-Heimniederlage (7:13) gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld zeigte das Team sich aber gegenüber den Vorwochen aber deutlich verbessert.

Angesichts des Fehlens von Leistungsträgerinnen und dreier sehr deutlichen Niederlagen in Serie wäre etwas Zählbares gegen den Ex-Landesligisten eine Überraschung gewesen. Die Ambergerinnen begannen aber nicht schlecht, doch sie belohnten sich wieder einmal nicht selbst. Drei vergebene Strafwürfe in der Anfangsviertelstunde sorgten dafür, dass sich Nabburg/Schwarzenfeld leicht absetzen konnte. "Wir haben zu oft zu schnell abgeschlossen und und die technischen Fehler haben uns das Genick gebrochen", bilanzierte Franziska Karl die erste Hälfte.

Die Gäste nutzten die Amberger Fehler routiniert aus und zogen auf den 13:7-Halbzeitstand aus HSG-Sicht davon. Nach dem Seitenwechsel standen die Gastgeberinnen in der Deckung noch besser, in der Offensive fehlte es aber weiterhin an Durchschlagskraft. Dadurch hatte Nabburg/Schwarzenfeld wenig Mühe, den Vorsprung zu verwalten und am Ende klar mit 21:12 zu gewinnen.

Positiv bei der HG war neben der Abwehr das Comeback von Torhüterin Nicole Schobert. Das Trainerduo Peter Eckl/Bernhard Karl sah das junge HG-Team auf dem richtigen Weg, doch in der Offensive müssen Lösungen gefunden werden, damit es nicht bei einem Saisonsieg bleibt. HG Amberg:Tor: Porst, Schobert; Feld: Baltz 4/3, Beer 3, Selina Wrosch 2, Karl, Lösch, Leonie Wrosch je 1, Behringer, Sommer, Mertel.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.