Zu einem "Löwen-Duell" kommt es am Freitag, 9. Oktober (Spielbeginn 20 Uhr), im Eisstadion am Schanzl, denn beide Teams tragen das Raubtier im Mannschafts-Logo. Zu Gast beim ERSC Amberg ist Vizemeister EHC Waldkraiburg, der in den beiden bisherigen Spielen Anlaufschwierigkeiten hatte.
Gegen Schongau lag das Team der Trainer-Brüder Aleksej und Sergej Piskunov mit 2:3 zurück, drehte die Partie aber mit 7:3 noch. In Klostersee war Waldkraiburg allerdings chancenlos, veränderte ein 1:6 nach zwei Dritteln lediglich noch kosmetisch. Tore produziert der Mitfavorit auf den Titel aber normalerweise genügend, zuständig ist neben den Stürmern Josef Straka und Tomas Rousek mit Mathias Jeske auch ein Verteidiger.
Am Sonntag, 11. Oktober, ist für den ERSC Amberg um 17.30 Uhr das Eröffnungsbully beim Vorjahresvierten EHC Klostersee. Die Grafinger verpatzten ihren Auftakt mit einer 1:2-Niederlage in Schweinfurt, "zerlegten" dann aber Waldkraiburg: Mit mehr Laufbereitschaft, sehr kompakt und mit fünf Torschützen beim 6:2 fand das Team von Dominik Quinlan rasch in die Spur, obwohl der Coach noch einige Ausfälle zu beklagen hatte.
ERSC-Trainer Dan Heilman war mit der Leistung seiner Löwen am Auftaktwochenende durchaus zufrieden. Er hat seinen Kader jetzt gerade einmal drei Wochen auf dem Eis und es überrascht nicht, wenn noch Abstriche zu machen sind, aber es sind lediglich Kleinigkeiten: "Das war erst unser viertes Spiel überhaupt - normalerweise hat man alleine fünf bis sechs Tests. Am Ende fehlte gegen Pfaffenhofen die Kraft - und das wird sich nach und nach verbessern", so der Löwen-Coach, der hofft, dass auch das Überzahlspiel wieder ähnlich gut funktioniert wie in Königsbrunn.
Deichstetter und Strobel bleiben
In den bisherigen Spielen des ERSC Amberg wurden die beiden als „Gastspieler“ geführt. Seit dieser Woche nun stehen Eigengewächs Max Deich-stetter und der Regensburger Mario Strobel fest im Kader des Eishockey-Bayernligisten. „Sie haben beide überzeugt“, lobte Obmann Chris Spanger. (pa)















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