09.11.2018 - 14:45 Uhr
AmbergSport

Riedens dritter Platz ist in Gefahr

Zwei Spieltage noch in der Kreisliga Süd, dann ist Winterpause. Aufsteiger TuS Schnaittenbach will partout vom Abstiegsplatz weg - aber der nächste Gegner ist alles andere als ein leichtes Kaliber.

Trainer Josef Fleischmann (rechts) sieht seine Mannschaft, den FC Rieden, etwas schwächeln.

Der Tabellenzweite FV Vilseck kommt, und der muss schauen, dass er den Anschluss an die Spitze nicht verliert - und hofft auf einen Ausrutscher des SC Luhe-Wildenau. Denn der muss bei der heimstarken DJK Utzenhofen antreten. Der FC Rieden läuft Gefahr, den dritten Platz zu verlieren, es kommt der starke Aufsteiger 1. FC Schlicht.

TuS Schnaittenbach - FV Vilseck

(ols) Beim TuS Schnaittenbach war die Stimmungslage nach der letzten unnötigen Auswärtsniederlage im Keller. Wieder hatte man eigentlich mehr vom Spiel, ließ Freudenberg fast keine Tormöglichkeiten zu und musste doch als Verlierer den Platz verlassen. Viel Arbeit für das Trainerteam Hirmer/Bösl, das in den beiden letzten Spielen noch einmal die letzten Kräfte ihrer enttäuschten Spieler mobilisieren müssen. Die Mannschaft ist jedoch gewillt, am Samstag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den FV Vilseck endlich die Früchte für ihre harte Arbeit einzufahren. Der FV Vilseck will den zweiten Tabellenplatz verteidigen, um den Anschluss an Tabellenführer SC Luhe-Wildenau nicht zu verlieren. Zudem sind die Gäste kurz vor der Winterpause gut in Schuss und seit vier Spielen ohne Niederlage. Ein Erfolgserlebnis soll das Fünkchen Hoffnung im Abstiegskampf noch am Leben erhalten - aufgeben wird der TuS Schnaittenbach so schnell nicht.

TuS Rosenberg - ASV Haselmühl

(kok) Rosenberg verlor sein letztes Spiel gegen Schlicht und liegt nun mit 25 Punkten im Mittelfeld. Wie schon so oft war man ein ebenbürtiger Gegner oder teils sogar besser, ehe man am Ende wieder mit leeren Händen da stand. Aktuell fehlt dem TuS die Leichtigkeit, vor allem vor dem Tor. Jetzt heißt es für den TuS, die letzten beiden Spiele noch ordentlich abzuschließen, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. TSV KönigsteinSV Schmidmühlen

(mhe) Die Königsteiner sind die letzte Mannschaft der Kreisliga ohne Heimsieg. Das ist insofern verwunderlich, da die Ringler-Elf nach dem Aufstieg aus der Kreisklasse in der Saison 2014/15 in allen folgenden Spielzeiten zu Hause eine stets positive Bilanz aufwies. An dem sich stets im hervorragenden Zustand befindlichen Rasen und den treuen Unterstützern kann es jedenfalls nicht liegen. Vielmehr schafft es das Team zu selten, eine optische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Verzichten muss Trainer Ringler auf seinen Kapitän Bernd Holzwarth. Hinter dem Einsatz von Co-Trainer Udo Hagerer (Bänderverletzung) steht auch noch ein Fragezeichen. Die Gäste aus Schmidmühlen dürften zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison sein. Schon frühzeitig hat das Team von Trainer Stefan Linz nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Nach dem Unentschieden im Derby gegen die ambitionierten Riedener rangiert der SV auf einem starken fünften Tabellenplatz. Die Königsteiner werden alles in die Waagschale werfen müssen, um den langersehnten ersten Heimsieg einzufahren.

SV 08 Auerbach - SV Freudenberg

(sht) Nach sechs Spielen ohne Sieg (nur drei Unentschieden) wird der Abstand zum Tabellenende wieder geringer, und die 08er sollten wieder einmal mit einem Sieg drei Punkte einfahren. Freudenberg hat nur vier Punkte Vorsprung auf die Auerbacher. Doch die Gäste holten sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und belegen einen sicheren Mittelfeldplatz. Bei den Bergstädtern dagegen merkt man das Fehlen einiger wichtiger Stammkräfte, die scheinbar nicht so ohne weiteres ersetzt werden können. Hausner und auch Förster stehen nun wieder zur Verfügung. In der Hinrunde diktierten die 08er die Partie über weite Strecken, konnten aber kein Kapital aus der überlegenen Spielweise schlagen, während die Hausherren ihre Chancen effektiv nutzten und den entscheidenden Treffer erzielten. Bei den Gästen sind die Offensivkräfte Dotzler und Schlegl bisher besonders erfolgreich.

DJK Utzenhofen - SC Luhe-Wildenau

(aun) Mit zwei knappen Erfolgen zuletzt hat der Tabellenführer einen Schritt aus der Formkrise gemacht. Die Lauterachtaler mussten in Hirschau ihrer Auswärtsschwäche Tribut zollen und verloren klar mit 0:3, zudem fehlen der DJK Utzenhofen mit den beiden Geitner-Brüdern weiterhin zwei enorm wichtige Akteure. Was lässt sich Spielertrainer Matthias Rascher einfallen, um dem Tabellenführer auf Distanz zu halten und um zu Hause zu punkten? Zudem hat man in Utzenhofen noch die unnötige Hinspielniederlage (1:2) im Hinterkopf, für die es sich zu revanchieren gilt. In den Vorjahren gab es außer zwei Unentschieden nur Niederlagen. Coach Matthias Rascher muss vor allem psychologische Arbeit leisten, um auf die Heimstärke, der letzten Spiele in Erinnerung zu bringen. Dass seine Jungs zu fußballerischen Glanzleistungen im Stande sind, haben sie schon öfter eindrucksvoll bewiesen.

Germania Amberg - TuS/WE Hirschau

(tne) Nachdem die Gastgeber zuletzt drei Spiele in Folge ungeschlagen geblieben waren und sogar den ersten Heimsieg seit eineinhalb Jahren einfahren konnten, verfiel die Mannschaft von Trainer Stefan Jokiel in der Vorwoche wieder in alte Muster und kassierte beim ASV Haselmühl nach einer schwachen Leistung eine deutliche 1:6-Klatsche. Die Chance auf den Klassenerhalt sinkt mit jeder neuen Niederlage. Dennoch denkt ans Aufgeben bei den Hausherren niemand. Vielmehr möchte man versuchen, den zweiten Heimsieg in Folge zu holen. Dies gelang den Germanen zuletzt im Frühjahr 2017. Die Gäste ihrerseits konnten in der Vorwoche nach zuletzt drei sieglosen Spielen mit einem 3:0 gegen die DJK Utzenhofen einen Befreiungsschlag landen. Insgesamt steht der Bezirksligaabsteiger nach einer bislang durchwachsenen Saison mit nur 24 Zählern auf einem enttäuschenden achten Platz und kassierte in dieser Spielzeit bereits sechs Niederlagen.

1. FC Rieden - 1. FC Schlicht

(riw) Rieden hat in den vergangenen fünf Wochen kein Spiel mehr gewonnen, steht aber noch auf dem dritten Tabellenplatz. Teils leichtfertig, teils mit Pech wurde ein komfortables Punktepolster verspielt, so dass gleich mehrere Teams den Riedenern auf die Pelle rücken konnten. Der 1. FC Schlicht hingegen hat als starker Aufsteiger in die Spur gefunden und gilt als das Team der Stunde - zwölf Punkte aus den letzten fünf Spielen, udn das gegen die Top-Teams Hirschau, Luhe-Wildenau, Schmidmühlen und Rosenberg und so die Liga kräftig aufgemischt. Damit haben sie bei einem Spiel Rückstand Anschluss an das Tabellenmittelfeld gefunden. Strotzend vor Selbstvertrauen werden die Schlichter ins Vilstal reisen und auch den derzeit verunsicherten Riedenern Paroli bieten. Die Riedener Fans erwarten von ihrem Team, dass es wieder als solches auftritt und den notwendigen absoluten Siegeswillen zeigt.

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