27.03.2020 - 20:09 Uhr
AmbergSport

Am Samstag Tag des Amateurfußballs in der Krise: Verband gibt Antworten

Wann rollen die Bälle wieder?
von Josef Maier Kontakt Profil

Der Samstag wird ein Marathon-Samstag: Der Oberpfälzer Fußball will helfen, seinen Klubs, den Kickern und allen, die irgendwie mit dem runden Leder zu tun haben. "Wir wollen uns die Sorgen und Nöte der Vereinsvertreter anhören, Fragen sammeln, die wir dann nach und nach beantworten wollen", sagt Bezirksvorsitzender Thomas Graml. Bei den Vereinen draußen sind die Sorgen wegen der Coronakrise groß: Leerstehende Sportheime, Anlagen, die ständige Pflege bräuchten, laufende Kosten, die nicht durch Einnahmen gedeckt werden. "Da geht es oft um ganz einfache praktische Fragen", klärt Graml auf. Etwa: "Darf ein Platzwart noch den Rasen pflegen?"

"Kreis-Online-Treffs" nennt der Oberpfälzer Fußballverband die digitalen Zusammenkünfte, die sogenannten Webinare. Die Vereine haben zuletzt einen Link erhalten, mit dem sie sich auf einem Online-Portal zuschalten können. Ein technischer Moderator nimmt die Anliegen an und leitet sie weiter. "Einige Fragen können sicherlich gleich beantwortet werden", meint Graml. Die anderen Antworten werden den Vereinen so schnell wie möglich zugestellt.

Um 10 und 12 Uhr haben die Vereine aus dem Fußballkreis Amberg/Weiden die Möglichkeit Fragen anzubringen. Um 14 Uhr und 16 Uhr die Klubvertreter aus dem Kreis Schwandorf/Cham und um 18 Uhr und 20 Uhr sind die Regensburger dran. Die Vereine aus dem Raum Tirschenreuth, die in Oberfranken spielen, haben am Montag ab 18 Uhr die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Mit auf dem virtuellen Podium sitzen auch die Kreischefs der jeweiligen Regionen.

"Die Fortsetzung des Spielbetriebs spielt sicherlich auch eine Rolle", sagt der Oberpfälzer Bezirksvorsitzende Graml. Es werde an verschiedenen Szenarien gearbeitet, wie mit der angebrochenen Saison umgegangen werden könnte. Auch für Vorschläge aus den Vereinsreihen (wie etwa im Artikel daneben) ist er dankbar. "Aber noch gebe es nicht ansatzweise eine Tendenz, wann es weitergehen könnte", sagt der Raigeringer. "Wenn die Politik sagt, wird dürfen nicht raus, dann dürfen wir nicht raus."

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