08.11.2019 - 16:53 Uhr
AmbergSport

Schlager steigt beim SV Schmidmühlen

Die Überraschungsmannschaft der Kreisliga Süd ist die DJK Utzenhofen, die sich langsam nach vorne gearbeitet hat und auf dem zweiten Platz steht. Mit dem SV Freudenberg kommt eine Truppe, die den ersten Trainerwechsel hinter sich hat.

"Da müsst ihr aufpassen", warnt Schmidmühlens Trainer Holger Fleck seine Mannschaft, wenn der Nachbar 1. FC Rieden kommt.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Der Schlager des 16. Spieltages steigt in Schmidmühlen, wo der Siebte den Fünften aus Rieden empfängt: Dieses Derby dürfte viele Zuschauer anlocken.

(ibs) Aufsteiger Neukirchen, der stark in die Saison gestartet war, schwächelte in den letzten Wochen etwas und erspielte sich lediglich vier Punkte aus den zurückliegenden sechs Partien. Beim Kräftemessen mit der SG Ursulapoppenricht/Gebenbach am vergangenen Wochenende kassierte man in der 90. Minute noch das Gegentor zum 1:1-Unentschieden. Dennoch kann man beim 1. FC über den momentanen sechsten Platz zufrieden sein. Die Kipry-Truppe kehrtn am Sonntag mit einem wichtigen, wenn auch knappen 1:0-Sieg aus Haselmühl zurück. Die Amberger pirschte sich so bis auf zwei Punkte an die Gäste heran. Im Hinspiel gab es ein 2:2-Unentschieden, das Ergebnis des Rückspiels hängt von der Tagesform ab. Besonderes Augenmerk müssen die Bergsteiger Abwehrrecken auf Maximilian Witzel (elf Tore) richten. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause gilt es noch einmal von Anfang an Präsenz zu zeigen und an die eigenen Leistungsgrenzen zu gehen, egal in welcher Formation man auflaufen wird.

(kok) Die Haselmühler befinden sich aktuell in einer bedrohlichen Lage. Nach zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen belegen sie einen direkten Abstiegsplatz. Als derzeit größtes Manko gilt die Defensive. In 15 Partien musste Torhüter Lukas Blödt bereits 35 Mal hinter sich greifen. Für Hoffnung könnte Matthias Schmidt sorgen. Er erzielte mit neun Treffern die Hälfte aller ASV-Tore und zählt zu den besten Angreifern der Liga. Durch einen Sieg kann der ASV den direkten Abstiegsplatz verlassen und näher an die Nichtabstiegsplätze heranrücken. Der TuS Rosenberg befindet sich aktuell in guter Form. Trotz der besten Saisonleistung verpasste man vergangenes Wochenende unglücklich den nächsten Dreier und somit auch den direkten Sprung in das Mittelfeld. Eine Vielzahl Torchancen wurde nicht genutzt, womit Spielertrainer Jurek nicht zufrieden sein kann. Die Rosenberger werden die Gäste keineswegs unterschätzen. Im Hinspiel traf man erst in der Nachspielzeit und rettete so ein glückliches Unentschieden.

(tbe) Im letzten Heimspiel vor der Winterpause benötigt die Binner-Elf die volle Unterstützung der eigenen Fans, um gegen den Tabellendritten zu punkten. Der TSV Königstein reist mit der besten Offensive der Liga an. Dabei erzielte allein Hagerer mehr als die Hälfte aller Tore. Die Paulsdorfer Abwehr, die drittbeste der Liga, muss versuchen, den TSV-Torjäger (22 Treffer) aus dem Spiel zu nehmen. Aus einer stabilen Defensive gilt es dann, Angriffe mit konzentrierten Abschlüssen zu starten, sobald die Räume zur Verfügung stehen. Auch die eigenen Anhänger werden dringend benötigt und sollten die Spieler unterstützen und sie motivieren.

Der Aufsteiger erwartet den Absteiger, wobei die Rollen klar verteilt sind. Der SV Sorghof als abgeschlagenes Schlusslicht steht mit einem Bein schon in der Kreisklasse, während die Elf von Erdal Izmire mit sieben Punkten Abstand auf den Relegationsplatz sich in der neuen Umgebung inzwischen zurechtgefunden hat. Alles andere als ein Sieg von Ursulapoppenricht ist als Überraschung einzustufen.

(fop) Ein Duell auf Augenhöhe erwarten die Zuschauer beim Vilstalderby. Die beiden Teams trennen nur zwei Punkte, wobei Rieden (Platz fünf) noch vor Schmidmühlen (Platz sieben) liegt. Beide Mannschaften haben sogar das exakt gleiche Torverhältnis (31:26). Auch die Punkteausbeute aus den letzten fünf Spielen ist identisch, denn dort konnten jeweils nur ein Sieg und zwei Unentschieden auf der Habenseite verbucht werden. Zu Hause tat sich der SV Schmidmühlen in den beiden letzten Spielzeiten schwer und holte nur einen Punkt, allerdings war man auf dem Platz des Gegners zweimal erfolgreich (6:5 und 2:1). Auch wenn also die Vorzeichen keinen Tipp auf einen Favoriten zulassen, steht fest, dass sich nur der Sieger im oberen Drittel festsetzen wird

(ct) Zweimal 90 Minuten die Konzentration hochhalten und eine überzeugende Leistung zeigen, gilt es für den 1.FC Schlicht nun noch vor der Winterpause, um den komfortablen Vorsprung, den man sich erarbeitet hat, zu behaupten. Gegner sind dabei Mannschaften, die auch noch auf den Aufstieg spekulieren. Am morgigen Sonntag empfängt man dabei den SV 08 Auerbach, der zwar zuletzt eine etwas unglückliche Niederlage in Königstein hinnehmen musste, davor aber durch deutliche Heimsiege überzeugt und damit seine Ambitionen auf Platz 2 unterstrichen hat. Auch wenn der FCS das Hinspiel sicher mit 3:1 gewonnen hat, so sollte er sich doch auf ein hartes Stück Arbeit einstellen. Der SV hat im Laufe der Saison deutlich an Stabilität und vor allem auch an Torgefährlichkeit gewonnen, denn mit 31 Treffern hat er ebenso viele erzielt wie die Scheidler -Truppe. In jedem Fall dürfte im letzten Heimspiel des Jahres für die Zuschauer eine spannende Partie zu erwarten sein. Anstoß: 14 Uhr.

(aun) Die Tabellenkonstellation kann sich nach jedem Spieltag bei den geringen Punkteabständen völlig ändern, lediglich der FC Schlicht ist mit sieben Punkten enteilt. Der SV Freudenberg ging am vergangenen Sonntag leer aus – 0:2 gegen den Tabellenführer Schlicht. Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Gebhard Hauer, saß Interimstrainer Florian Neiß auf der Bank. Die DJK Utzenhofen schlug den SV Sorghof mit 2:0 und liegt nun auf dem hervorragenden zweiten Platz. Die DJK Utzenhofen erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien 13 Zähler. Der SV Freudenberg findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang elf. Die Form der letzten fünf Spiele ließ zu wünschen übrig, sodass die Mannschaft in dieser Zeit nur einmal gewann. Für Freudenbergs Interimstrainer Florian Neiß keine leichte Aufgabe, das Saisonziel "letztjährige Platzierung bestätigen" (fünfter Tabellenplatz) zu erreichen. Das Hinspiel gewann Utzenhofen mit 3:2.

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