13.06.2018 - 14:03 Uhr
AmbergSport

Seriensieger mit der Erfolgsformel

Die Damen des CIS Amberg sind auch beim 12. Schwandorfer Landkreislauf wieder die Schnellsten.

Da war der Sekt noch in den Flaschen. Die Läuferinnen von CIS Amberg stellten sich nach ihrem Erfolg beim Schwandorfer Landkreislauf zum Erinnerungsfoto: (hinten von links) Gertraud Kastl, Elfriede Willner, Silvia Aures, Gabriele Keck, Silke Fersch, Lydia Zahner, (vorne von links) Raphaela Etzold, Lena Betzlbacher, Anika Schneider. Auf dem Bild fehlt Birgit Niebler.
von Autor SILProfil

Als Seriensieger in der Damenwertung wollten es sich die Läuferinnen des CIS Amberg nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr beim Schwandorfer Landkreislauf ein schlagkräftiges Team an den Start zu bringen. Eine echte Herausforderung, da wegen Verletzungen und parallel stattfindender Triathlonveranstaltungen einige Leistungsträgerinnen fehlten. Letztendlich gelang es aber, unter anderem durch den Einbau zweier Nachwuchstalente, eine hochmotivierte Mannschaft zu melden. Die Mischung aus Jugend und Erfahrung erwies sich dann auch als Erfolgsformel.

In Trausnitz wurden die Läufer auf die erste und zugleich anspruchsvollste der zehn Etappen geschickt. Trotz der noch erträglichen Temperaturen floss der Schweiß in Strömen. Immerhin waren die 7,5 Kilometer der Startstrecke mit 234 ansteigenden Höhenmetern gespickt. Die routinierte Gertraud Kastl biss sich durch und übergab als dritte Frau an Raphaela Etzold, die gleich im Startbereich einen Platz gutmachte. Auf den 6,9 Kilometern der vierten Etappe erkämpfte sich die Sulzbach-Rosenbergerin Gabi Keck erstmalig die Führung, die aber im Verlaufe des Rennens wieder abgegeben werden musste.

Auf Platz drei liegend schickte Elfriede Willner in Altfalter Anika Schneider auf die Strecke. Trotz ihres jugendlichen Alters von 14 Jahren hat die junge Läuferin einiges an Wettkampferfahrung zu bieten, schließlich ist sie schon seit dem Kindesalter sehr erfolgreich bei Laufwettbewerben am Start. Doch würde sie auch dem Favoritendruck eines Staffelwettkampfs auf der für sie langen Sechs-Kilometer-Strecke standhalten? Schneider meisterte die Situation souverän, lieferte ein starkes Rennen ab und verkürzte den Abstand auf die vor ihr auf Platz zwei liegende Läuferin aus Burglengenfeld sogar etwas. Jetzt lagen die Hoffnungen auf der vorletzten Strecke, auf Silke Fersch. Die erfahrene Läuferin konnte ihre Stärken auf der 8,1 Kilometer langen Flachetappe voll ausspielen, die beiden führenden Damen überholen und sogar ein beruhigendes Zeitpolster zu den Verfolgerinnen aufbauen.

Als Schlussläuferin ging die erst zwölfjährige Lena Betzlbacher ins Rennen. In ihren Händen, oder besser gesagt in ihren Beinen, lag es jetzt, die Mission Titelverteidigung erfolgreich zu Ende zu bringen. Wenn auch im Vorfeld sichtlich nervös, behielt sie die Nerven, trotzte dem schwülwarmen Wetter und lief ein beherztes Rennen. Ihr Kampfgeist wurde belohnt. Nach 4:57 Stunden überquerte Betzlbacher, umrahmt von ihren jubelnden Mannschaftskolleginnen, als Siegerin die Ziellinie im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf. Auf den Plätzen folgten die Damenteams aus Burglengenfeld und Nabburg.

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