15.07.2019 - 16:52 Uhr
AmbergSport

Stadt Amberg und Sportpark statt TSV Theuern

Der TSV Theuern kündigt den Vertrag und ist kein DFB-Stützpunkt mehr. Im September wird das neue Trainingsgelände für die Nachwuchsfußballer offiziell vorgestellt.

Symbolbild
von Externer BeitragProfil

Die Stadt Amberg ist neuer Partner des DFB-Stützpunktes. Darauf einigten sich die verantwortlichen Vertragspartner - Oberbürgermeister Michael Cerny in Absprache mit dem Stadtverband für Sport sowie DFB-Stützpunktkoordinator Johannes Ederer - Anfang Juli. Nötig geworden war der Wechsel nach dem freiwilligen Ausscheiden des bisherigen Partners TSV Theuern, der die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren geprägt hatte. "Die Kündigung des TSV Theuern hat uns überrascht, ist aber aufgrund des erhöhten Eigenbedarfs absolut nachvollziehbar," erklärte Ederer. Das Stützpunkttraining wird ab September dann auf den Plätzen des FC Amberg, der DJK und des ESV Amberg stattfinden.

Neben zahlreichen Voraussetzungen vor allem infrastruktureller Art spielte bei der Auswahl des neuen Partners auch der Wunsch nach einer nachhaltigen und langfristigen Lösung sowie die Lage im Einzugsgebiet eine entscheidende Rolle. "Wir haben auch die Situation auf Ebene des Vereinsfußballs miteinbezogen, weil uns Neutralität und Transparenz in unseren Entscheidungen sehr wichtig sind.", zählte Ederer weitere Auswahlkriterien auf. Deshalb sei die neugeschlossene Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg ein "absoluter Glücksfall", wie beide Seiten beim Vertragsabschluss mitteilten.

"Die Infrastruktur im Sportpark sei sehr gut, vor allem auch, weil man auf dem Hauptplatz im Stadion sowie auf vier weiteren gut gepflegten Rasenplätzen trainieren dürfe. Dazu sollen weitere Investitionen in das Areal in den kommenden Jahren folgen, von denen auch der Stützpunkt und damit die Talente der Region profitieren.

Um die Stadt Amberg als Sportstadt wieder vermehrt in den Fokus zu rücken, sind auch vereinzelte Trainingseinheiten oder Spiele des BFV im Rahmen der Regional- oder Bayernauswahl geplant. Die Partnerschaft ist zunächst auf ein Jahr angelegt, wobei beide Seiten betonten, eine nachhaltige und langfristige Lösung anzustreben. Die offizielle Vorstellung der neuen Zusammenarbeit findet im September zu Beginn der neuen Stützpunktsaison statt.

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