01.11.2019 - 15:46 Uhr
AmbergSport

SV Hahnbach optimistisch und selbstbewusst

Die DJK Ensdorf hat sich von Trainer Christof Schwendner getrennt, beim Punktspiel in Etzenricht wird bereits ein anderer auf der Bank sitzen. Das Top-Spiel der Bezirksliga Nord steigt in Luhe-Wildenau.

Thorsten Baierlein ist ein Freund des gepflegten Fußballs. Am Sonntag trifft er mit dem SV Hahnbach auf den Spitzenreiter.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Am Sonntag, 3. November, geht es rund, wenn der Aufsteiger und Tabellenerste den Zweiten, den SV Hahnbach, erwartet. Der kommt mit breiter Brust. Mit einem sicheren Sieg rechnet die zweite Mannschaft der SpVgg SV Weiden - denn als Gegner kommt der FV Vilseck.

SV Raigering - TuS Kastl Sa. 14.30 Uhr

Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Wernberg zählt für den SV Raigering beim Heimspiel gegen den TuS Kastl (Anstoß 14.30 Uhr im Pandurenpark) nur ein Sieg. Im Hinblick auf den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze sind drei Punkte Pflicht. Andererseits werden die Schweppermänner alles daran setzen, um im Kampf gegen den Abstieg zu punkten. Trainer Martin Kratzer erwartet also ein hartes Stück Arbeit für sein Team.

SV Etzenricht - DJK Ensdorf Sa. 14.30 Uhr

(tra) Am Samstag geht es für die DJK Ensdorf mit Gerd Grabinger als Trainer nach der Trennung von Christof Schwendner gegen den SV Etzenricht. Der Landesligaabsteiger steht derzeit nur auf dem vierten Platz und hat bereits neun Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau. Das Team von Rüdiger Fuhrmann, mit Torjäger Martin Pasieka an der Spitze, ist der klare Favorit in der Begegnung. Im Hinspiel kassierte die DJK in der 94. Minute nach einem diskutablen Elfmeter den 3:3-Ausgleich. Mit einem Unentschieden dürften die Vilstaler diesmal glücklicher sein als vor ein paar Monaten. Die Vorzeichen, selbst für einen Punkt, stehen allerdings schlecht. Die personelle Lage hat sich unter der Woche weiter verschlechtert. Gegen Etzenricht fehlen Torwart Max Hauer (beruflich), Fabian und Tobias Westiner, Matthias Dotzler (alle verletzt), Thomas Weiß (krank) und dessen Bruder Andreas Weiß, der wegen einer Schulterverletzung in diesem Jahr nicht mehr auflaufen wird. Weitere Spieler sind angeschlagen, ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

SpVgg SV Weiden II - FV Vilseck Sa. 14.30 Uhr

Alles andere als ein Sieg wäre für die Heimelf, die ja auch das Hinspiel schon mit 2:0 gewonnen hatte, eine riesige Enttäuschung - auch trotz zahlreicher Langzeitverletzter. Den FV Vilseck an seinem aktuellen vorletzten Tabellenplatz zu messen, wäre fatal. Wie schwer es ist in Kulmain zu gewinnen, das wissen die Weidener genau. Und dieses Kunststück ist dem FV gelungen. In der Auswärtsbilanz liegt der FV Vilseck mit vier Punkten bei 12:30 Toren am Tabellenende. In Weiden wird man wohl kaum die Flucht nach vorne antreten, so dass die SpVgg SV II, ähnlich wie in Ensdorf, auf einen Gegner trifft, der aus einer massiven Abwehr heraus mit wenigstens einem Punkt wieder nach Hause fahren möchte.

SpVgg Schirmitz - FC Amberg So. 14.30 Uhr

Nach dem Debakel in Luhe-Wildenau empfängt die Dütsch-Truppe mit dem Tabellendritten FC Amberg ebenfalls einen Aufstiegskandidaten und will ein weiteres Desaster verhindern. Der Coach fordert deshalb mehr Leidenschaft und Kampfgeist. Josef Dütsch fordert sein Team auf, die alten Tugenden wie bedingungslosen Einsatz und unermüdlichen Kampfgeist wieder in die Waagschale zu werfen. Die Amberger kommen mit einer stolzen Bilanz nach Schirmitz. Zwar spielten sie zuletzt gegen den SV Etzenricht zu Hause nur 0:0, doch davor legten sie eine Serie von acht Siegen hin. Für den Schirmitzer Coach ist die Truppe von Trainer Karl-Heinz Wagner die beste Mannschaft der Liga und besitzt mit Giehrl, Popp und Kramer drei äußerst torgefährliche Angreifer. Um so erstaunlicher war das 0:0, das die SpVgg Schirmitz in der Vorrunde im Amberger Stadion erzielte. "Dies hätte sogar ein Schirmitzer Sieg sein müssen", meint Dütsch rückblickend. Die SpVgg hat während der Woche die höchste Niederlage seit Jahren vom Vorsonntag laut Dütsch verarbeitet und abgehakt. Aber es fehlen mit Felix Sommer, Marcel Kargus und Patrick Wagner ausgerechnet drei Außenverteidiger. Dazu stehen auch Sebastian Gmeiner und Michael Herrmann nicht zur Verfügung.

SC Luhe-Wildenau - SV Hahnbach So. 14.30 Uhr

(nrö) Der SC Luhe-Wildenau ist so was wie die Mannschaft der Stunde. Der souveräne Aufsteiger aus der Kreisliga Süd ist nach einem mittelmäßigem Saisonbeginn in der Bezirksliga Nord nun voll durchgestartet. Nach der letzten Niederlage Ende August in Ensdorf hat das Team von Trainer Roland Rittner seitdem zehn Siege hintereinander geschafft und damit Platz eins erobert. Die Mannschaft ist durchgehend sehr stark besetzt, die Offensive aber ist das absolute Prunkstück. 55 Tore hat das Team bisher geschossen, Nico Argauer ist mit seinen 22 Treffern der Topscorer der Liga. Aber nicht nur auf ihn muss der SV Hahnbach besonders aufpassen, denn auch die anderen Offensivkräfte nützen jede sich bietende Gelegenheit eiskalt. Hier kommt auf die Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein eine gewaltige Aufgabe zu. Der SV Hahnbach ist aber ebenfalls in guter Form. Beim 4:2 Auswärtssieg am letzten Sonntag in Schwarzhofen hatte das Team den Gegner im Griff. Allerdings gab es im Abwehrverhalten die ein oder andere Unsicherheit, die man sich aber gegen den Tabellenführer nicht erlauben darf. " Wir gehen optimistisch und selbstbewusst in dieses Spitzenspiel. Wir wissen aber auch, dass an diesem Tag alles passen muss", so Thorsten Baierlein. Stammkeeper Benedikt Dietrich steht wieder zur Verfügung.

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