12.04.2019 - 14:16 Uhr
AmbergSport

TuS Rosenberg brennt auf Revanche

Noch sind es sechs Spieltage in der Fußball-Kreisliga Süd, für Germania Amberg und den TuS Schnaittenbach ist es aber wohl schon die letzte Gelegenheit, sich im Kampf um den Klassenerhalt zurückzumelden.

Der SV Freudenberg (im Bild vorne Gerhard Schießlbauer) hat fünf der letzten sieben Spiele gewonnen, zu Platz zwei in der Kreisliga Süd sind nur noch fünf Punkte Rückstand. Am 21. Spieltag steht das Derby beim TuS/Hirschau auf dem Programm.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Auf Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau wartet hingegen eine unangenehme Aufgabe. Der TuS Rosenberg hat die Hinrundenniederlage gegen den Tabellenführer noch nicht verdaut und verspricht dem SC Luhe-Wildenau einen heißen Tanz. Der steht im Tabellenkeller auch dem TuS Schnaittenbach und dem TSV Königstein im direkten Duell bevor. Bei einem Sieg dürfte der TSV das "Thema "direkter Abstieg" abhaken. Und für Schnaittenbach gilt wie für das punktgleiche Schlusslicht Germania Amberg: Nur ein Sieg hält die Hoffnung am Leben.

Germania Amberg - SV Schmidmühlen So. 15 Uhr

(tne) Die Gastgeber kamen mit zwei Niederlagen aus der Winterpause und haben deshalb noch immer die rote Laterne. In der Vorwoche war man bei der deutlichen Niederlage gegen den FV Vilseck chancenlos. Ans Aufgeben denkt bei den Germanen aber dennoch niemand, auch wenn allen klar ist, dass bei einem Rückstand von sieben Punkten auf den Relegationsrang bei nur mehr sechs ausstehenden Partien ausschließlich Siege zählen. Der erste soll gegen den SV Schmidmühlen eingefahren werden. Dieser ist auch unbedingt notwendig, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren, da sich an diesem Spieltag zudem die beiden Abstiegskonkurrenten aus Schnaittenbach und Königstein im direkten Duell gegenüber stehen. Die Gäste aus dem Vilstal dagegen haben schon länger nichts mehr mit dem Abstieg zu tun und stehen im gesicherten Mittelfeld mit nur fünf Punkten Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang. Es wartet also eine schwere Aufgabe auf die Männer von Stefan Jokiel.

TuS/WE Hirschau - SV Freudenberg So. 15.15 Uhr

(cgh) Dass turbulente Wochen hinter dem TuS/WE liegen, konnte man bei den beiden Niederlagen in Rosenberg und beim Spitzenreiter Luhe-Wildenau deutlich sehen. Die Mannschaft bleibt stecken auf Platz zehn und muss den Blick eher nach unten als nach oben richten. Noch ist es ein Polster auf die gefährdete Zone, welches aber schneller schmelzen kann, als man denkt. Der SV Freudenberg ist hingegen klar im Aufwind. Fünf der letzten sieben Partien hat die Truppe von Coach Gebhard Hauer gewonnen, so dass Platz zwei nur noch fünf Zähler entfernt ist. Natürlich will der SVF in Hirschau nachlegen und den TuS/WE ähnlich sicher im Griff haben, wie beim klaren Hinspielsieg. Bei den Kaolinern ist Interimscoach Johannes Wiesneth nicht zu beneiden. Die Querelen in der Vorbereitung gingen nicht spurlos an der Mannschaft vorüber, der Trainer-Novize hat hier also auch noch die schwere Aufgabe, der angeschlagenen Mannschaft Selbstvertrauen einzuhauchen, was alles andere als einfach ist. Dennoch will man sich auch im Derby am Sonntag nicht kampflos ergeben, sondern voll dagegenhalten.

TuS Schnaittenbach - TSV Königstein Sa. 17.30 Uhr

(ols) Zum Rückrundenbeginn setzte es für den TuS Schnaittenbach zwei verdiente Niederlagen gegen spielerisch überlegene Gegner. Das Duell mit dem TSV Königstein ist nun die letzte Chance für den TuS, noch einmal in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen. Aufgrund der Tabellensituation wird ein Spiel erwartet, in dem beide Mannschaften verbissen um jeden Zentimeter kämpfen und das spielerische Element nicht an vorderster Stelle steht. Die TuS-Trainer Bösl und Hirmer sind davon überzeugt, dass die junge Mannschaft dieser Situation gewachsen ist.

TuS Rosenberg - SC Luhe-Wildenau Sa. 15 Uhr

(kok) Gegen den Spitzenreiter hat der TuS Rosenberg im Hinspiel seine bisher einzige verdiente Niederlage in dieser Saison hinnehmen müssen, daher brennen die Gastgeber auf Revanche. Die Offensive der Schwarz-Roten ist brandgefährlich, aber der TuS wird alles versuchen, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Verzichten muss der Gastgeber auf Philipp Geitner sowie die verletzten Pfab und La Pegna. Ansonsten steht dem Trainergespann Summerer/Röhrer die komplette Truppe zur Verfügung. ASV HaselmühlFV Vilseck

(pme) Nach zwei Niederlagen ist der ASV Haselmühl ins Niemandsland der Tabelle abgerutscht, die aufstiegsambitionierten Gäste starteten nach der Winterpause mit einer 0:1-Niederlage gegen Utzenhofen und besiegten zuletzt Germania Amberg mit 5:0, wobei Dominik Siebert vier Treffer erzielte. Mit ihm, Oktay Türksever und Stefan Liermann hat Vilseck sehr gefährliche Stürmer, die man nicht aus den Augen lassen darf. Im Hinspiel konnte Haselmühl die Gäste etwas ärgern und in der Nachspielzeit ein hochverdientes 2:2 erzielen. Wichtig wird sein, gut in die Partie zu kommen, in den ersten beiden Begegnungen nach der Winterpause lag der ASV bereits nach wenigen Minuten zurück. Neben den Langzeitverletzten fehlt noch Daniel Ibler (Urlaub).

SV 08 Auerbach - 1. FC Rieden So. 15 Uhr

(sht) Die Situation der Auerbacher wird nach zwei Niederlagen immer angespannter. Da auch die anderen Mannschaften im Tabellenkeller Niederlagen einstecken mussten, blieb der Abstand zum Relegationsplatz aber konstant bei zwei Punkten. Die Gäste hingegen können sich bei vier Zählern Abstand noch Hoffnungen auf Platz zwei machen. Um weiterhin die Chance auf die Relegation zu wahren, müssen die Riedener aber punkten. Im Hinspiel gelang den Bergstädtern ein überraschender 3:1-Auswärtssieg, für den sich die Gäste, die das auswärtsstärkste Team der Liga sind, sicherlich revanchieren wollen. Mit Maximilian Nimsch (14 Tore) und Daniel Humml (8 Tore) haben die Riedener zwei extrem torgefährliche Akteure in ihren Reihen. Hier dürfte Schwerstarbeit auf die Auerbacher Defensive zukommen.

DJK Utzenhofen - 1. FC Schlicht So. 15 Uhr

(aun) Das Hinspiel entschied die DJK Utzenhofen klar für sich. Diesen Erfolg will Spielertrainer Matthias Rascher mit seiner Mannschaft nun wiederholen. Dafür muss die Truppe um die Brüder Geitner eine geschlossene Teamleistung bringen. Am vergangenen Wochenende wurde in Schmidmühlen ein Sieg leichtfertig vergeben, was sich diesmal nicht wiederholen darf. In den letzten elf Heimspielen verlor die DJK nur einmal. Wenn die Elf um Spielführer Mario Augsberger die spielerischen und kämpferischen Leistungen aus der Partie gegen Vilseck wiederholen kann, dürfte ein Heimerfolg gelingen. Die Schlichter haben sich in den bisherigen Partien oft unter Wert verkauft, zuletzt war aber stetige Leistungssteigerung erkennbar und man konnte zwei Siege auf das Habenkonto buchen. DJK-Spielertrainer Matthias Rascher hat alle Mann an Bord und kann eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken.

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