06.12.2018 - 15:10 Uhr
AmbergSport

Die Wölfe kommen

Der ERSC Amberg ist in der Eishockey-Landesliga durch seine Erfolgsserie von zehn Siegen zum Jagdobjekt der Konkurrenz geworden. Am Freitag erwarten die Wild Lions eine Mannschaft, die sie zumindest schon einmal ins Wanken gebracht hat.

Auf mächtig Gegenwehr muss sich der ERSC Amberg (dunkle Trikots, links Lukas Salinger, vorne rechts Bernhard Keil) im Heimspiel gegen den ESC Vilshofen einstellen. Das Hinspiel vor zwei Wochen wurde in der Verlängerung entschieden.
von Autor PAProfil

Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da musste Amberg bei den Vilshofener Wölfen Überstunden einlegen, gewann nach hartem Kampf erst in der Verlängerung mit 4:3. Vor dem Rückspiel am Freitag, 7. Dezember, um 20 Uhr ist Vilshofen mittlerweile wieder im Rennen um einen Platz in der Bayernliga-Verzahnungsrunde, besiegte zuletzt Freising und Pfaffenhofen.

Beachtliche Moral

Bei den Wölfen trauert man unnötigen Punktverlusten wie dem 2:4 gegen Selb hinterher, oder der 0:5-Wertung gegen Dingolfing, als man einen Spieler mit ungültigem Pass eingesetzt hatte. Es ist schon sehr viel Qualität im Wolfsrudel, wo Philipp Weinzierl und Jaro Koma die Abwehr organisieren. Die Offensive hat im Heimspiel auch dem ERSC Kopfzerbrechen bereitet. Vladimir Gomow, Andreas Toth oder Benjamin Franz sorgen stets für Gefahr - und ein Milan Blaha kann immer noch den entscheidenden Unterschied ausmachen. Beachtlich ist auch die Moral, denn in den letzten Partien kamen die Wölfe nach Rückständen immer wieder zurück und punkteten.

Die Wild Lions schicken sich an, das Ticket für die Aufstiegsrunde frühzeitig zu buchen. Die Jungs von Dirk Salinger bestechen seit Wochen durch mannschaftliche Stärke mit hohem spielerischen Niveau. In dieser Woche war eher etwas relaxen angesagt und für Dienstag entfiel das Pflichttraining.

Freiwilliges Training

"Wer wollte, konnte freiwillig ein bisschen trainieren. Aber nach zwei schweren Spielen in nur 24 Stunden stand erst einmal Regeneration im Vordergrund, um den Akku aufzuladen", erklärt der Löwencoach. Zudem konnten die zuletzt fehlenden Spieler wie Bernhard Keil und Peter Hendrikson ihre Erkrankungen noch etwas auskurieren.

Vor den Gästen aus Vilshofen sind Salinger und die Mannschaft hinreichend gewarnt. Und man weiß noch aus dem Hinspiel, dass volle Konzentration gefordert sein wird. Schließlich will man keinen "Stimmungskiller" für die Weihnachtsfeier tags darauf.

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