31.08.2018 - 16:52 Uhr
AmmerthalSport

Ammerthal ohne Michael Dietl

Die DJK Ammerthal erwartet nach zuletzt zwei Auswärtspartien am Sonntag, 2. September (15 Uhr), im Heimspiel den TSV Abstwind. Noch nie in der Vereinsgeschichte standen sich die beiden Kontrahenten gegenüber.

Engagiert an der Seitenlinie: Dominik Haußner, Trainer der DJK Ammerthal.
von Autor RBAProfil

Souverän, mit sechs Punkten Vorsprung, schafften die Unterfranken als Meister der Landesliga Nord-West den Aufstieg in die Bayernliga Nord, belegen hier nach dem zehnten Spieltag mit 13 Punkten den 10. Tabellenplatz. Beheimatet sind die Abstwinder aus dem Landkreis Kitzingen direkt an der A3 rund 40 Kilometer vor Würzburg.

Trainer des TSV ist Mario Schindler (41), der den Verein nach dem Aufstieg übernommen hat, der mit elf teils hochkarätigen Neuzugängen bei nur vier Abgängen bisher sehr ordentlich in die Saison gestartet ist. Dass die Mannschaft längst in ihrer neuen Umgebung angekommen ist, beweist die Tatsache, dass sich am letzten Spieltag der TSV Aubstadt, der zudem wegen einer roten Karte gegen den Abstwinder Marcel Ruft (Notbremse) 70 Minuten lang in Überzahl agierte, mächtig strecken musste um den 3:1-Sieg in den letzten fünf Spielminuten perfekt zu machen.

DJK-Coach Dominik Haußner erwartet einen euphorischen und unbequemen Gegner und hebt mahnend den Zeigefinger: "In der Liga ist mittlerweile eine gewisse Qualität vorhanden, die auch unser nächster Gegner nicht abschreiben kann. Wir befinden uns am elften Spieltag, daher war es unter anderem auch zu erwarten, dass sich die Mannschaften allesamt steigern und weiterentwickeln", erklärte Haußner, der ausführte: "Wir erwarten einen gut in die Saison gestarteten Aufsteiger. Aus den letzten beiden Auswärtsspielen konnten wir zwar nur einen Punkt aber dennoch gute Erkenntnisse mitnehmen. Für uns gilt es sich im Spiel nach vorne aber auch bei der Balance zwischen Defensive und Offensive zu verbessern. Wir hatten eine gute Trainingswoche, dabei spürte ich schon den unbedingten Willen meiner Mannschaft, drei Punkte einzufahren."

Mit dem derzeitigen sechsten Tabellenplatz (18 Punkte) ist bei der DJK alles im grünen Bereich. Was dem Trainer zuletzt dennoch etwas fehlte, war, dass seine Mannschaft in Drucksituationen oft die falschen Entscheidungen traf. In personeller Hinsicht könnte es möglicher Weise einige Veränderungen in der Anfangsformation geben. Ein entscheidender Faktor wird unter anderem sein, ob Maximilian Höhenberger, der zuletzt im Defensivbereich hervorragende Arbeit ablieferte, wegen muskulärer Probleme eingesetzt werden kann.

Nicht mehr zurückgreifen kann Haußner in dieser Saison auch auf die Klasse eines Michael Dietl. "Für mich ist die Saison nach Rücksprache mit meinem Arzt aufgrund eines Knorpelschadens beendet, das ist bitter", so der Unglücksrabe. Aufgefüllt wurde der Kader jetzt kurzfristig durch Jan Mazanec (25) vom ASV Vach, der ablösefrei zur DJK wechselte und mehreren Positionen eingesetzt werden kann, die Spielberechtigung liegt bereits vor.

DJK Ammerthal:Sommerer (23), Bäuml (2); Stauber (20), Zitzmann (24), Kohl (4), Zecho (16), Gömmel (17), Särchinger (14), Burger (15), Stemp (3), Wittmann (5), Karzmarczyk (18), Weber (22), Fruth (21), Egeter (19), Knorr (7), Weigert (12), Hüttner (13), Jonczy (9), Mazanec (11), Höhenberger (6)?.

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