08.11.2018 - 10:27 Uhr
AmmerthalSport

Mit anderer Körpersprache

Die fünfte Pleite in Folge, Frust nach dem 2:4 gegen den Tabellenletzten ASV Vach - und jetzt muss die DJK Ammerthal ausgerechnet zu einer der Top-Mannschaften der Bayernliga Nord. Vielleicht die richtige Motivation?

Christopher Sommerer war der Held des Hinspiels, als er zwei Elfmeter hielt.
von Autor RBAProfil

Die Enttäuschung nach der neuerlichen Niederlage war den Spielern samt Verantwortlichen förmlich ins Gesicht geschrieben, es war die fünfte Pleite am Stück. Jetzt geht es am Freitag (19 Uhr), 9. November, zum SC Eltersdorf, einer Mannschaft, die in der Bayernliga Nord schon über Jahre hinweg zu dem Spitzenteams der Liga zählt. Aktuell belegt die Elf von Trainer Bernd Eigner mit 32 Punkten den fünften Tabellenplatz.

Ob die DJK ausgerechnet bei den heimstarken Mittelfranken den Negativlauf stoppen kann, muss in der derzeitigen Verfassung angezweifelt werden. Verunsicherung, mangelndes Selbstvertrauen und die Suche nach den Fehlern geistern durch die Mannschaft, der man ein Bemühen trotz der schlechten Ergebnisse nicht absprechen kann. "Wir fahren jetzt als krasser Außenseiter nach Eltersdorf. Um da überhaupt bestehen zu können, müsste erst einmal wieder alles passen, was zuletzt eben nicht auf den Platz gebracht werden konnte", sagte Trainer Dominik Haußner.

Die "Quecken" verfügen über eine ganze Reihe von qualitativ hochwertigen Spielern, egal ob im Defensivbereich oder im Angriff, wobei hier die Herzner-Brüder mit ihren Toren herausstechen. Durch zwei Tore von Jonas Weigert und Patrick Stauber gewann die DJK das Hinspiel relativ deutlich mit 3:0. Der gefeierte Mann war damals auch DJK-Schlussmann Christopher Sommerer, der zwei Foulelfmeter von Bastian Herzner und Maximilian Göbhardt abwehren konnte. Hier hatte die Elf um Kapitän Mario Zitzmann noch das Quäntchen Glück, dass man sich jetzt eben wieder mit aller Macht erarbeiten muss. "Wir werden jetzt in dieser heiklen Situation auch sehen, wie der endgültige Charakter der Mannschaft ist", erklärte Haußner.

Jetzt geht es in den letzten drei Spielen vor der Winterpause ausschließlich gegen Spitzenteams. Einfacher wird es daher nicht, aber vielleicht ist das gerade für ein angeknocktes Team motivierender gegen Mannschaften aus dem vorderen Bereich antreten zu können. Für den Trainer steht jedenfalls fest: "Die Performance auf dem Platz muss wieder eine ganz, ganz andere werden. Von der Körpersprache bis zum Gegenpressing, und wir brauchen endlich mal wieder ein gutes Passspiel. Das sind für mich die wesentlichen Punkte um selbst aus dem Schlamassel wieder rauszuziehen."

Die Performance auf dem Platz muss wieder eine ganz, ganz andere werden.

Dominik Haußner, Trainer der DJK Ammerthal

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.