26.04.2019 - 17:00 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal: Nicht ausruhen, sondern gleich wieder ranklotzen

"Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten", erklärte Interimscoach Tobias Rösl und verweist auf Ammerthals nächsten Gegner: Der SpVgg Jahn Forchheim steht als Vorletztem mit 23 Punkten das Wasser bis zum Halse.

Michael Dietl (rechts) ist nach neunmonatiger Verletzungspause wieder im Kader der DJK Ammerthal.
von Autor RBAProfil

Die Mannschaft von Trainer Christian Springer ist allerdings besser als dies ihr aktueller Tabellenstand aussagt, was in der Bayernliga Nord hinlänglich bekannt ist. In Forchheim spricht man von einem "Alles oder Nichts-Spiel".

Auf Augenhöhe

Dass die Springer-Elf jeder Mannschaft in dieser Liga Probleme bereiten kann, bewies sie trotz der 0:3-Niederlage zuletzt im Nachholspiel gegen den Tabellendritten TSV Großbardorf. Lange Zeit lieferte man dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe, erst durch individuelle Fehler brachte man sich selbst auf die Verliererstraße.

"Wir müssen das Positive aus diesem Spiel ziehen dürfen die Köpfe nicht hängen lassen und mit dem gleichen Elan gegen Ammerthal antreten, dann ist hier durchaus was zu holen," so die Ansage von Jahns Co-Trainer Lukas Meier.

Jeder Punkt zählt

Entsprechend muss sich die DJK-Elf auf dieses erneut eminent wichtige Spiel vorbereiten, es zählt weiter hinsichtlich der Abstiegsrelegationsplätze jeder Punkt, die Konkurrenz schläft nicht und ist weiter ordentlich am Punkten. Für Tobias Rösl steht daher fest: "Es geht darum, nicht auf Forchheim zu achten, sondern wieder an die Leistungsgrenze zu gehen und den Gegner mit dem nötigen Selbstbewusstsein und Respekt zu beackern". Nach Aussage von Rösl wird die Mannschaft aufgrund guten Trainingswoche gut vorbereitet nach Forchheim fahren und hier alles in die Waagschale werfen, um nicht leer auszugehen. "Die Aufgabenstellung an unsere Mannschaft ist klar. Nachlegen ist das Thema und nicht wie in der Vergangenheit, sich auf einen Sieg ausruhen, sondern erneut alles rauszuhauen", so die Forderung von Rösl.

Nach dem Auftritt der Forchheimer gegen Großbardorf sei äußerste Vorsicht geboten, denn in der ersten Hälfte war das Spiel auf völlig ausgeglichen. Verletzungsbedingt wird es einige Veränderungen bezüglich der Anfangsformation geben. Verzichten muss die Mannschaft in nächster Zeit auf Ferdinand Buchner (Knieprobleme) und Christoph Bellmann, der sich im letzten Spiel gegen Erlangen Bruck zwei Rippen gebrochen hat. Erstmals wieder im Kader ist dagegen nach neunmonatiger Verletzungspause ist Michael Dietl.

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