09.08.2018 - 15:42 Uhr
AmmerthalSport

Die Erwartungen sind hoch

Zu einen der beiden Abendspiele des siebten Spieltags in der Bayernliga Nord empfängt am Freitag,10. August, die DJK Ammerthal den ATSV Erlangen. Der Aufsteiger ist ein völlig neuer Gegner.

Die Zuschauer in Ammerthal bekommen mit dem ATSV Erlangen einen völlig unbekannten Gegner zu sehen.
von Andreas Brückmann (brü)Profil

Nach der ersten Heimniederlage für Ammerthal am Mittwoch vor einer Woche ist nach dem anschließenden 4:2-Auswärtssieg bei der SpVgg Bayern Hof die Erwartungshaltung hoch, wobei es zu beachten gibt, dass der Gegner aus Erlangen seine letzten beiden Begegnungen gewann. Dem Gegenüber stehen aber jeweils zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen, die den Franken den derzeit 15. Tabellenplatz bescheren.

Drei Punkte Abstand

Statistisch gesehen liegt der Vorteil bei der DJK, die mit derzeit elf Punkten auf Platz fünf der Bayernligatabelle zu finden ist. Lediglich ein Drei-Punkte-Rückstand trennt die DJK von Großbardorf, die mit 14 Zählern auf Platz eins zu finden sind. Für die Verantwortlichen der DJK um Trainer Dominik Haußner wäre daher ein Sieg ein willkommenes Polster, um den Platz in den vorderen Reihen der Tabelle zu sichern. Aber auch Erlangen darf sich nach dem Fehlstart zu Beginn keinen größeren Punktverlust leisten, drei Punkte Unterschied beträgt der derzeitige Abstand zum Tabellenletzten aus Seligenporten.

Ein direkter Vergleich beider Mannschaften ist derzeit noch nicht aufgeführt, eine Standortbestimmung für das Spiel schwierig abzugeben. "Natürlich haben wir den Gegner schon näher unter die Lupe genommen, für die DJK und auch für mich als Trainer ist es aber das erste Aufeinandertreffen mit Erlangen", sagt Haußner. Ammerthal will, Erlangen muss gewinnen.

Nur zwei fehlen

Dafür steht der DJK nach derzeitigem Stand fast der komplette Kader zur Verfügung. Benjamin Burger wird nach seiner Verletzung im Spiel gegen Hof ausfallen, und auch der langzeitverletze Michael Dietl steht nicht zur Verfügung. Die Gäste aus Erlangen haben derzeit mit Ken Kishimoto, Vignon Amegan und Rene Vargas drei verletzungsbedingte Ausfälle, was die Lage für die Franken nicht einfacher machen wird. Im Aufgebot der DJK sind im Vergleich zum Spiel gegen Hof keine größeren Änderungen zu erwarten.

"Mit Euphorie"

Jedoch sollte man aufpassen, nicht wieder vier Gelbe Karten, wie in Hof, einzuheimsen. "Wichtig ist für uns, dass wir nach dem Sieg in Hof jetzt beim Heimspiel gegen Erlangen nachlegen, da es für uns ein unheimlich wichtiges Spiel ist. Aber gerade gegen einen ambitionierten Aufsteiger, der gegen Aubstadt seine Bayernligatauglichkeit unter Beweis gestellt hat und sicher mit Euphorie auftritt wird es trotzdem schwierig werden", so Haußner.

Siegessicher

Wird die Disziplin bei Ammerthal hochgehalten und die bisherigen Toptorjäger Marco Weber (drei Treffer), Michael Jonczy und Johannes Weigert (jeweils 2) Normalform erreichen, dann dürfte Ammerthal sich der drei Punkte sicher sein. "Ich glaube, dass wir alle Möglichkeiten haben, das Spiel unsererseits so zu gestalten, dass wir drei Punkte einfahren können", ist sich der Ammerthaler Trainer sicher. Anstoß in Ammerthal ist um 18.30 Uhr.

DJK Ammerthal: Sommerer, Stauber, Kohl, Gömmel, Zitzmann, Weigert, Weber, Höhenberger, Karzmarczyk, Fruth, Jonczy

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