02.11.2018 - 16:24 Uhr
AmmerthalSport

"Ich hoffe, dass die Mannschaft kapiert hat, um was es geht"

Gesundes Selbstbewusstsein und das Quäntchen Glück sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Attribute, die der DJK Ammerthal momentan in der Fußball-Bayernliga Nord fehlen. Jetzt kommt der ASV Vach - mit einem neuen Trainer.

Die Spieler der DJK Ammerthal schwören sich auf das Spiel ein.
von Autor RBAProfil

Denn am Feiertag musste Norbert Hofmann (67) gehen, ebenso wie sein Co-Trainer Dieter Büttner (54). Die Verantwortlichen des Schlusslichts zogen angesichts der bisherigen Bilanz die Reißleine. Vorerst wird der zweite Co-Trainer und Torwart-Trainer Norbert Nein die Verantwortung übernehmen. In Ammerthal plagt sich Trainer Dominik Haußner mit einer Niederlagenserie von vier sieglosen Spielen am Stück trotz keineswegs immer schwachen Leistungen herum. Am Sonntag, 4. November, um 14 Uhr gastiert zum letzten Heimspiel des Jahres der ASV Vach. Wie die Mannschaft nach dem Trainerwechsel drauf ist, wird sich zeigen.

Seit acht Spieltagen wartet Vach auf einen Dreier. Den letzten Sieg gab es am 2. September beim 2:0 gegen DJK Bamberg. Führt man sich mal den keineswegs unerfahrenen und qualitativ gut bestückten Kader der Mittelfranken vor Augen, ist es schon etwas verwunderlich, dass die Rote Laterne derzeit bei den Vachern hängt.

Dominik Haußner erwartet demnach ungeachtet von der Tabellenkonstellation auch ein intensives und enges Match. "In unserem letzten Heimspiel 2018 ist unser Ziel, gegen Vach dreifach zu punkten. Beiden Mannschaften haben derzeit nicht gerade ihre beste Saisonphase vorzuweisen. Wir haben uns aus aber meiner Sicht in einer intensiven Trainingswoche gut auf diese Aufgabe vorbereitet. Wenn die Mannschaft ihr Leistungsvermögen abruft bin ich guter Dinge, dass wir unsere Durststrecke beenden", erklärte Haußner.

Und ergänzt: "Ich glaube auch, dass es mal gilt, weniger zu quatschen, sondern eher auf dem Platz Taten folgen lassen. Ich denke zudem, dass nach so einer langen sieglosen Zeit auch mal eine besondere Leistung nötig wäre, um aus dieser Situation wieder rauszukommen. Ich hoffe, dass die Mannschaft endlich kapiert hat, um was es geht und dementsprechend auftritt." Auch wenn die DJK mit 28 Punkten immer noch im Soll liegt, ist nach der vierwöchigen Durststrecke Weise eine gewisse Unzufriedenheit im Team unverkennbar.

"Der ASV hat definitiv gute Kicker in seinen Reihen, die oftmals auch unter Wert geschlagen wurden. Sie haben vorne durchaus torgefährliche Leute in ihren Reihen, da müssen wir höllisch aufpassen. Es gibt aber auch in der Defensive ein paar Schwachstellen die man ausnutzen kann, wenn man konsequent nach vorne spielt ist uns auch nicht entgangen. Dass aber auch wir uns in den letzten Partien nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, steht außer Frage", sagte Haußner. Von einem "goldenen Oktober" kann man im Lager der DJK wahrlich nicht sprechen. In personeller Hinsicht muss der Trainer neben den langzeitverletzten Michael Dietl und Marcel Schumacher zudem auf Johannes Kohl (Adduktorenprobleme) verzichten.

DJK Ammerthal: Sommerer (23), Bäuml (2); Burger (15), Zitzmann (24), Zecho (16), Särchinger (14), Gömmel (17), Höhenberger (6), Stauber (12), Mazanec (11), Stemp (3),Weber (22), Karzmarczyk (18), Fruth (21), Knorr (7), Wittmann (5), Weigert (12), Hüttner (13), Egeter (19), Jonczy (9)

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