14.09.2018 - 16:19 Uhr
AmmerthalSport

Die jungen Wilden nicht zum Spielen kommen lassen

Im Heimspiel gegen die Talentschmiede der Würzburger Kickers dürfe seine Mannschaft einen Fehler nicht machen, sagt Dominik Haußner, der Trainer der DJK Ammerthal. Sonst könne es ein "böses Erwachen" geben.

Der Ammerthaler Sebastian Zecho (rechts) geht trotz Nasenbeinbruchs mutig in die Kopfballduelle. Eine Gesichtsmaske schützt den DJK-Innenverteidiger.
von Autor RBAProfil

Die Drittligareserve der Würzburger Kickers gastiert am Sonntag, 16. September (15 Uhr), zum 13. Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord bei der DJK Ammertal. Eine Mannschaft, die es zu beachten gibt, denn in dem jungen Kader der Kickers gibt es keinen Spieler, der nicht in einem Nachwuchsleitungszentrum seine fußballerische Ausbildung absolviert hat.

Das Leistungsvermögen der jungen Wilden (Durchschnittsalter 19 Jahre) ist damit aber noch lange nicht ausgeschöpft. Der Verein versucht weiterhin, das Potenzial der Akteure und die sportliche Entwicklung voranzutreiben, um dem ein oder anderen den Sprung in den Profibereich zu ermöglichen.

Ex-Profi auf Trainerbank

Dafür wurde Rainer Zietsch (53) als Trainer verpflichtet, der unter anderem viele Jahre Jugendkoordinator des 1. FC Nürnberg war. Der Fußballlehrer bringt jede Menge Erfahrung durch die jahrelange Arbeit mit jungen Spielern mit, nachdem der ehemalige Bundesligaprofi (VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg) als Trainer auch mehrere Jahre beim Deutschen Fußball-Bund die U-15- und U-17-Nationalmannschaften betreute. Aufhorchen ließ die Zietsch-Truppe durch den 1:0-Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen den TSV Aubstadt - und dies ohne Verstärkungen aus dem Profikader. Aktuell belegt die Würzburger Nachwuchsmannschaft mit ihrem Ausnahmetalent Dominik Meisel (19) mit 16 Punkten den neunten Tabellenplatz.

DJK-Trainer Dominik Haußner zollt dem blutjungen Team höchsten Respekt: "Wir erwarten eine ungemein spielstarke Mannschaft mit gut ausgebildeten Spielern. Für uns wird es wichtig sein, dass wir kaum Räume zulassen und schon das Aufbauspiel des Gegners versuchen zu unterbinden. Wenn wir sie vor allem im vorderen Bereich zum Fußballspielen kommen lassen, dann könnte es ein böses Erwachen geben. Die haben richtig gute Ergebnisse vorzuweisen, das dürfen wir nicht außer Acht lassen." Haußner hebt bei seiner Elf derzeit heraus, dass sich kein Spieler auf den Lorbeeren der guten Spiele zuletzt ausruhe. "Wenn wir weiter oben dran bleiben wollen, ist es schon das A und O, eine gewisse Flexibilität in der Mannschaft zu besitzen, um ohne große Anlaufschwierigkeiten die taktischen Umstellungen schnell umzusetzen", erklärte der DJK-Trainer.

Die Qual der Wahl

Der hat mit Ausnahme der beiden Langzeitverletzten Dietl und Schumacher derzeit die Qual der Wahl: "Wir haben genügend Alternativen, wichtig ist, dass die ganze Sache harmoniert und jeder im Training weiter an sich arbeitet." Der derzeitige hervorragende dritte Platz soll gegen die Würzburger Kickers II verteidigt werden. Dazu hofft Haußner, vor heimischen Publikum auf eine gute Vorstellung und dass sich seine Schützlinge das nötige Spielglück auch wieder erarbeiten.

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