10.06.2018 - 14:35 Uhr
AmmerthalSport

„Das wird es bei mir nicht mehr geben“

Den Spielern des Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal steht eine schweißtreibende
Vorbereitung bevor. Beim Trainingsauftakt macht der neue Trainer Dominik Haußner gleich einmal eine klare Ansage.

Der neue Ammerthaler Trainer Dominik Haußner (im dunklen Shirt) beobachtet genauestens das Aufwärmprogramm seiner Spieler. Auf dem Bild von links Tobias Hüttner, Neuzugang vom SV Hahnbach, Jonas Weigert, Neuzugang vom TuS Kastl, Michael Jonczy, Patrick Stauber und Marco Weber, Neuzugang vom SV Seligenporten.

Mit 16 Feldspielern aus dem 18-Mann-Kader für die neue Saison, darunter alle 9 Neuzugänge, dazu noch 3 Jugendspieler zum "Reinschnuppern" sowie 3 Torhütern, startete Dominik Haußner am Sonntagvormittag zusammen mit Torwarttrainer Willi Haller die Vorbereitung der DJK Ammerthal auf die am 14. Juli beginnende neue Saison in der Fußball-Bayernliga Nord.

In seiner ersten Ansprache auf dem Platz betonte der 39-Jährige, der mit dem ASV Neumarkt nach viereinhalb Jahren Trainertätigkeit dort vergangene Saison in der Bayernliga Süd Rang acht belegte, dass er sehr viel Wert auf eine gute konditionelle Verfassung der Spieler lege. In der abgelaufenen Spielzeit seien bei der DJK viele Spiele erst in den letzten 15, 20 Minuten verloren gegangen, weil die Mannschaft in dieser Phase einfach "platt" war: "Dies wird es künftig bei mir nicht mehr geben."

Dementsprechend schweißtreibend war für die Spieler bereits das anspruchsvolle Aufwärmprogramm, bei dem sogar einige etablierte DJK-Spieler ganz schön außer Puste gerieten.

Dominik Haußner, der in Hilpoltstein lebt, will sich auch im siebten Jahr der Ammerthaler Bayernligazugehörigkeit möglichst schnell wieder in der Liga etablieren. Er freue sich auf einige zugkräftige Spiele, und hoffe zudem, dass der Regionalligaabsteiger SV Seligenporten in die Bayernliga Nord eingeteilt werde. "Das wäre ein Glanzpunkt." Haußner schätzt in Ammerthal nach seinen ersten Eindrücken das bodenständige, sehr solide arbeitende Umfeld des Vereins, und die hervorragenden Platzverhältnisse, für die seit Jahren in Ammerthal Reinhold Badura bürgt. Aktuell ist der Platz an einigen Stellen mit Sand unterfüllt, um in der neuen Saison auch bei Regenwetter wieder einen gut bespielbaren, gepflegten Rasenteppich zu haben.

Sportlich will der neue Trainer, der mit seinen Spielern eine sehr direkte und offene Kommunikation pflegt, möglichst bald die "Findungsphase" des stark verjüngten und mit neun Neuzugängen aufgefrischten Kaders beenden, um in der spielstarken Bayernliga fürs Erste im Mittelfeld eine gute Rolle zu spielen. Der vom SV Seligenporten gekommene 24-jährige Mittelfeldakteur Marco Weber, der bereits über sechs Jahre Regionalliga-Erfahrung verfügt, soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

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