05.10.2018 - 15:14 Uhr
AmmerthalSport

Die Qual der Wahl ein großes Plus

Zeit wird's: Der letzte Sieg gegen die SpVgg Ansbach liegt fast sieben Jahre zurück. Trainer Dominik Haußner ist zuversichtlich, dass die DJK Ammerthal diesmal nicht leer ausgeht.

Jubelnde Ammerthaler: Die DJK ist seit fünf Spielen unbesiegt.
von Autor RBAProfil

Wegen des Uefa-Regions-Cups, einem internationalen Wettbewerb für europäische Fußballmannschaften, zu dem die beiden Bayernliga-Staffeln Spieler abstellen durften, wurde für das vergangenen Wochenende vom Bayerischen Fußball-Verband kein Spieltag angesetzt. Nach der Zwangspause geht es jetzt für die DJK Ammerthal am Samstag, 6. Oktober (14.30 Uhr), weiter mit der Auswärtspartie bei der SpVgg Ansbach.

Die Mannschaft aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt belegt aktuell mit 15 Punkten den zwölften Tabellenplatz. Ein Zwischenergebnis, das vor dem 15. Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord nicht unbedingt zu erwarten war, nachdem die Ansbacher nach dem guten Abschneiden in der vergangenen Saison heuer schon mit zu den Geheimfavoriten gezählt wurden. Allerdings hatte das Trainerduo Marco Schülein/Duane Collins, mit erheblichem Verletzungspech einiger Leistungsträger zu kämpfen. Ein weiteres Handicap war eine Rotsperre für den Taktgeber im SpVgg-Spiel, Christoph Hasselmeier.

Mittlerweile hat sich die Lage bei den Ansbachern entspannt, der Kader ist wieder breiter aufgestellt, so dass auf die DJK Ammerthal ein echter Härtetest wartet. "Wir treffen auf eine gut organisierte und spielstarke Mannschaft, die ihr Potenzial in der Vergangenheit nicht komplett abrufen konnte", erklärte DJK-Trainer Dominik Haußner, der sich um die Schwere der Aufgabe bewusst ist und der noch einmal auf das Spiel in Erlangen-Bruck einging, das nach 0:2-Rückstand mit 3:2 gewonnen wurde: "Im Hinblick auf die erste Halbzeit haben wir schon auch einige Verbesserungen vorzunehmen, da müssen wir unsere Lehren ziehen und einfach sehen, dass es so nicht geht." Sein Ziel ist es jetzt, dass seine Mannschaft in Ansbach vom Anstoß weg deutlich präsenter agiert.

Ein Plus war zuletzt die starke Ersatzbank der Ammerthaler. Die eingewechselten Spieler sorgten sofort für Belebung und machen es dem Trainer somit nicht ganz leicht, die richtige Wahl zu treffen, was die Anfangsformation in Ansbach betrifft. "Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf Ansbach. Ich denke, vom Leistungsvermögen her haben wir die Möglichkeit, was mitzunehmen. Wichtig ist es, dass die Jungs ihr Potenzial auf den Platz bringen", sagte Haußner.

Mit 28 Punkten und Platz vier liegt die DJK sehr gut im Rennen, die Platzierung soll jetzt natürlich nach der Zwangspause weiter verteidigt werden. Der letzte Sieg in Ansbach datiert noch aus Landesliga-Zeiten: Am 19. November 2011 gelang ein 2:1- Erfolg. Der Bock soll nach langer Zeit jetzt endlich wieder einmal umgestoßen werden.

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