31.07.2018 - 15:26 Uhr
AmmerthalSport

Weniger passive Phasen

Das Derby ist Geschichte. Doch auch im dritten Heimspiel in Folge bekommt es Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal mit einem ganz dicken Brocken zu tun.

Es ist das Duell Fünfter gegen Neunter, doch die DJK Ammerthal – im Bild Neuzugang Florian Fruth (dunkles Trikot) – und der Würzburger FV sind in dieser Saison noch ungeschlagen.
von Autor RBAProfil

Zu Gast am Mittwoch, 1. August, um 18.30 Uhr ist der Traditionsverein Würzburger FV. Der hatte am vergangenen Wochenende spielfrei (die Partie gegen den TSV Aubstadt wurde auf den 29. August verlegt) und holte aus seinen bisherigen Spielen fünf Punkte, was in der Tabelle Platz neun bedeutet. Einen 3:1-Sieg gegen den SV Seligenporten und zwei Unentschieden gegen Bayern Hof (1:1) und ATSV Erlangen (3:3) haben sich die Zellerauer bislang erarbeitet. Für Marc Reitmaier, der die Mannschaft jetzt bereits im vierten Jahr trainiert, ist die Begegnung von großer Bedeutung, da die Teams an der Tabellenspitze bereits fünf Punkte entfernt sind.

Die Elf aus der unterfränkischen Bezirkshauptstadt belegte in der abgelaufenen Runde der Fußball-Bayernliga Nord mit nur drei Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten TSV Aubstadt den dritten Platz. Das Ziel, Aufstieg in die Regionalliga, wurde knapp verpasst. Jetzt soll ein neuerlicher Anlauf genommen werden. Das Potenzial dazu haben die Würzburger. Sie verfügen über eine gestandene Bayernliga-Truppe, die schon über Jahre hinweg zusammenspielt, wenig Wechsel vollzieht und vor allem auf den Schlüsselpositionen richtig gut besetzt ist. Herausragender Spieler ist Ausnahmestürmer Cristian Alexandru Dan. Der Rumäne traf in der zurückliegenden Saison 23 Mal und erzielte auch in der neuen Runde in drei Spielen bereits wieder zwei Tore.

Auf die DJK wartet ein ganz dicker Brocken nach dem heißen Derby gegen die DJK Gebenbach, in dem beide Mannschaften Werbung für den Bayernliga-Fußball betreiben konnten. Doch das Spiel ist abgehakt, der Fokus ist jetzt auf den Würzburger FV gerichtet, wobei DJK-Trainer Dominik Haußner ein nicht minder intensives Spiel erwartet. "Würzburg ist für mich vergleichbar mit dem SC Eltersdorf. Uns erwartet definitiv eine spielstarke und körperlich robuste Mannschaft. Wir hatten in den letzten Spielen richtig gute Phasen, leider aber auch zu passive Phasen, in denen wir zu viele Torchancen des Gegners zugelassen haben. Unser Ziel ist es, nach der Punkteteilung im Derby wieder dreifach zu punkten." Ob dieses Vorhaben realisiert werden kann, hängt natürlich von mehren Faktoren ab. Unter anderem wird wichtig sein, dass die Mannschaft wieder den Einsatz zeigt, der sie zuletzt auszeichnete - mit dem Ergebnis von vier ungeschlagenen Spielen.

Ob Haußner auf seinen zuletzt bewährten Kader zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten. Neuzugang Sebastian Zecho verletzte sich im Derby am Knöchel und Andre Karzmarczyk bekam einen Pferdekuss ab. Länger ausfallen wird Torwart Marcel Schumacher wegen einer Knieverletzung, für ihn rückt der erst 18-jährige Nachwuchskeeper Josef Bäuml in den Kader. DJK Ammerthal:Sommerer (23) Bäuml (2); Burger (15), Kohl (4), Zitzmann (24), Zecho (16)?, Gömmel (17), Weber (22), Karzmarczyk (18)?, Stauber (20), Höhenberger (6), Särchinger (14), Fruth (21), Stemp (3), Hüttner (13), Weigert (12), Wittmann (2), Jonczy (9), Egeter (19), Knorr (7)

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