25.10.2026 - 15:41 Uhr

Angriffe in Saudi-Arabien: Rallye Dakar 2027 abgesagt

Saudi-Arabien steht massiv unter Beschuss. Flughäfen und Ölanlagen werden getroffen. Ein Großereignis aus dem Motorsport wird dort aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Die Rallye Dakar findet seit 2020 in Saudi-Arabien statt. (Archivbild) Bild: Thibault Camus/AP/dpa
Die Rallye Dakar findet seit 2020 in Saudi-Arabien statt. (Archivbild)

Aufgrund der Angriffe auf Saudi-Arabien wird die Rallye Dakar 2027 nicht in dem Wüstenstaat stattfinden. Als Grund gaben die Organisatoren die „jüngsten Entwicklungen in der Region“ an. Die Entscheidung sei „außergewöhnlich und einmalig“. Das gefährliche Offroad-Abenteuer soll im neuen Jahr aber in „einem anderen Gebiet“ stattfinden. Der Austragungsort werde in den kommenden Tagen gesondert bekanntgegeben.

Die Rallye Dakar wird seit 2020 in Saudi-Arabien ausgetragen. Im kommenden Jahr hätte sie vom 1. bis zum 15. Januar stattfinden sollen. 2028 soll sie wieder nach Saudi-Arabien zurückkehren, wie die Organisatoren mitteilten.

Aktuell greifen sich Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aus dem Jemen an. In dem Krieg herrschte seit 2022 eigentlich eine Waffenruhe. Doch im Juli eskalierte der Konflikt im Zuge des Iran-Krieges neu. Seitdem gerät Saudi-Arabien massiv unter Beschuss aus dem Jemen, wobei unter anderem Flughäfen und Ölanlagen getroffen wurden. Anfang des Jahres sagte auch die Formel 1 den Grand Prix in Saudi-Arabien aus Sicherheitsgründen ab.

© dpa-infocom, dpa:261025-930-891576/1

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