03.02.2019 - 16:55 Uhr
AuerbachSport

Erlösender Jubelschrei vom Auerbacher Publikum

Ein schwaches Nachbarduell in der Handball-Landesliga Nord zwischen der SG Auerbach/Pegnitz und dem HC Sulzbach endet mit einem glücklichen 28:26-Heimsieg. Den entscheidenden Vorteil macht SG-Trainer Matthias Schnödt auf der Tribüne aus.

Der Auerbacher Spielertrainer Matthias Schnödt (Mitte) bringt mit diesem schönen Fallwurf vom Sulzbacher Kreis den SV 08 mit 9:8 in Führung. Dem Sulzbacher Kreisläufer Martin Burkhardt (links) und Rückraumspieler Johannes Luber (rechts) bleibt nur das Nachsehen.
von Autor HAWProfil

Die Gäste aus Sulzbach-Rosenberg kämpften redlich, hatten aber nach dem besseren Start neben ihrer hohen Fehlerquote Probleme, sich auf die unberechenbare Schiedsrichterleistung einzustellen. Während der HC mit 6:24 Zählern weiterhin im Tabellenkeller bleibt, hat die SG Auerbach/Pegnitz wieder ein positives Punktekonto (16:14) und belegt vorläufig Rang sieben.

Gerade einmal 25 Sekunden waren noch zu spielen, als Thomas Wilke mit seinem zwölften Treffer für die endgültige Entscheidung und den erlösenden Jubelschrei des Auerbacher Publikums sorgte. Bis dahin war es ein Spiel, das in der Rangfolge der vielen Landkreisderbys keinen erwähnenswerten Platz belegen dürfte. Es war gegen Ende zwar spannend und beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, allerdings war das Niveau nicht sehr hoch. Von Beginn an war das Spiel durch eine sehr hohe Fehlerquote gekennzeichnet und die Schiedsrichter trugen mit einer unkonstanten Leistung dazu bei, ein flüssiges Spiel zu verhindern. Allerdings muss man den Kontrahenten zugute halten, dass sie mit großen personellen Problemen zu kämpfen haben. Da verwunderte es nicht, dass das Spiel eher durch Fehler und vergebene Chancen, als durch geordnete Aktionen gekennzeichnet war.

Zur Pause stand es 10:10. Mit fünf Minuten Zwischenspurt zum 14:10 starteten die Gastgeber in die zweite Hälfte. "Wir hatten mehrmals die Chance, unseren Vorsprung auszubauen, haben dann aber immer wieder zu viele Fehler gemacht", ärgerte sich Auerbachs Spielertrainer Matthias Schnödt. Langsam aber sicher kämpften sich die Gäste wieder ins Spiel. Allerdings brachten sie sich durch gegen sie verhängten Zeitstrafen immer wieder selbst aus dem Tritt, so dass sie zwar zwischenzeitlich auf zwei Tore verkürzen konnten (16:14), bis zur 41. Minute jedoch drei Treffer am Stück und den höchsten Rückstand der Partie hinnehmen mussten (19:14). Wer nun geglaubt hatte, es mache sich beim Gastgeber etwas mehr Sicherheit breit, sah sich schnell getäuscht, denn teils haarsträubende Fehler ermöglichten den Gästen innerhalb weniger als drei Minuten den erneuten Anschluss (19:17). Hätte nicht Thomas Wilke ein ums andere Mal getroffen, der Ausgleich hätte nicht bis zur 54. Minute auf sich warten lassen (24:24).

Als die Gäste mit 25:24 in Führung gingen, schien die Partie zu kippen. "Das Positivste heute war die Tatsache, dass wir im entscheidenden Moment gekämpft haben und das Spiel mit Unterstützung der Tribüne wieder zu unseren Gunsten gedreht haben", freute sich Schnödt über den glücklichen Sieg. "Heute hat die eigene Halle den Ausschlag gegeben."

SG Auerbach/Pegnitz - HC Sulzbach 28:26 (10:10):

SG Auerbach/Pegnitz: Kroher, Seiffert, Tannenberger (1), Schnödt (2), Mo. Hofmann (1), Brendel-Suchanek (1), Weisser, Podlech, Eckert (2), A. Hofmann (7/2), Kolb (1), Kraus (1), Schalanda, Wilke (12)

HC Sulzbach: Feldbauer, Männl, J. Luber (1), Burkhardt, Schwegler, Stiegler (1), P. Fort (1), Meta, K. Forster (5), Hausner (1), Dujcak (6), D. Luber (7/1), Klee (3), Plößl (1)

 

 

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