24.01.2020 - 20:41 Uhr
AuerbachSport

Das Handball-Derby steht an: SG Auerbach kontra HC Sulzbach

Nach der ersten Niederlage in der Bezirksoberliga will der Tabellenführer SG Auerbach/Pegnitz wieder punkten, wenn der HC Sulzbach zum Landkreis-Derby aufkreuzt. Aber die Gäste sind mit Vorsicht zu genießen.

Mehr als 600 Zuschauer sahen in der Sulzbacher Krötensee Halle das Nachbarderby in der Bezirksoberliga zwischen dem HC Sulzbach und der SG Auerbach/Pegnitz. Jetzt hoffen die Auerbacher auf eine ähnlich volle Helmut-Ott-Halle, wenn am Sonntag, 26. Januar, das Rückspiel ansteht.
von Autor HAWProfil

Die Sulzbacher, die sich im November von Trainer Michael Wirth trennten und das Amt an Wolfgang Thom und Co-Trainer Michael Klose übergaben, sind seit sechs Spieltagen ungeschlagen. Nach drei Niederlagen im Oktober in Folge ließ man seither drei Siege und drei Remis folgen. Entsprechend hoch wird das Selbstvertrauen sein. SG-Trainer Matthias Schnödt ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, zumal die Personaldecke bei den Blau-Weißen weiterhin sehr dünn ist. Anpfiff in der Helmut-Ott-Halle in Auerbach ist am Sonntag, 26. Januar, um 16 Uhr

Dass ausgerechnet das Landkreis-Duell gegen den Nachbarn auf die Niederlage beim direkten Verfolger SG Regensburg II folgt, macht die Sache für Matthias Schnödt und Philipp Schöttner aber fast noch einfacher. "Gegen Sulzbach braucht es zwar keine zusätzliche Motivation, aber die Jungs wollen eine Antwort auf die Niederlage geben." Ähnliches gilt auch für die Herzogstädter, denn sie haben nach der Hinspielniederlage (31:39) noch eine Rechnung mit der SG offen. Die Sulzbacher, so war zu hören, wollen zwar entspannt ins Derby gehen und Spaßhandball zeigen, andererseits weiß man aber auch um den Druck, der auf den Blau-Weißen lastet. Auf einem sicheren vierten Tabellenplatz gelegen, gibt sich der HC gelassen und vermutet, dass der Weg weiter nach oben zwar unrealistisch sei, man aber auch mit den hinteren Rängen nichts mehr zu tun habe.

Der Tabellenführer will sich nicht auf diese Art von Tiefstapelei einlassen. "Wir müssen von Anfang an wach sein, möglichst die gleiche Einstellung wie in Regensburg an den Tag legen und vor allem im Angriff schneller spielen", forderte Philipp Schöttner von seinen Schützlingen. Da man mit dem neuen Hauptübungsleiter, einem C-Lizenz-Inhaber, auf der Bank des HC keine Erfahrungen hat, nütze es wenig, auf bisherige Spiele zurück zu blicken. "Wir wissen nicht, wie das neue Trainer-Duo spielen lässt, gleichzeitig hat sich aber auch nicht viel an den Torschützen geändert." Bis auf Fabian Rohrbach, der sich im Training die Hand gebrochen hat und erneut mehrere Wochen ausfällt.

Auf Seiten der personell angeschlagenen SG hofft man darauf, dass mit Matthias Edtbauer diesmal eine weitere Wechselmöglichkeit zur Verfügung steht. "Die Belastung für unseren Rückraum war in Regensburg schon sehr hoch, sie mussten praktisch 60 Minuten durchspielen." Die Derbys gegen Sulzbach waren immer umkämpft und selten so eindeutig wie im Hinspiel. Meist hatte das Publikum einen großen Anteil am Ausgang der Partien. "Ich hoffe auf möglichst viele lautstarke Fans" wünschte sich Philipp Schöttner eine volle Tribüne. "Wir wollen unbedingt die Tabellenspitze verteidigen."

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