20.12.2018 - 15:41 Uhr
AuerbachSport

SG Auerbach/Pegnitz will mit einem Sieg in die Winterpause

Im letzten Spiel des Jahres in der Handball-Landesliga kommt ein Aufsteiger eigentlich gerade recht, um nocheinla zu punkten. Wenn es nicht ausgerechnet dieser Aufsteiger wäre.

Die Spieler des SG Auerbach/Pegnitz (blaue Trikots) werden einige Mühe haben, ihre erfahrenen Gegenspieler vom Tor fernzuhalten.
von Autor HAWProfil

Die Bergstädter empfangen am Samstag, 22. Dezember, um 18 Uhr in der Helmut-Ott-Halle den sehr starken Aufsteiger HG Kunstadt, einen alten Bekannten aus früheren Landesligazeiten.

Die Oberfranken, verlustpunktfreier Meister ihrer Bezirksoberliga, haben nach Jahren die lange ersehnte Rückkehr in die zweithöchste Liga Bayerns geschafft. Maßgeblichen Anteil am Erfolg haben vor allem auch ehemalige Spieler des HSC 2000 Coburg. Derzeit liegt das Team um Spielertrainer Johan Andersson (35) zwei Zähler vor den Blau-Weißen auf Platz acht zwischen den beiden anderen Neulingen TSV Roßtal und TV Erlangen-Bruck II. Nach der knappen Niederlage bei der HSG Fichtelgebirge und den Ergebnissen der Sonntagsspiele ist für das Team um Matthias Schnödt zumindest geklärt, dass man auf Platz zehn in die lange Winterpause gehen kann. Dennoch wäre ein Sieg gegen die HG Kunstadt dringend angeraten, denn die Abstiegszone, angeführt vom Tabellenelften TSV Mainburg, ist nur einen Punkt entfernt und rückt immer enger zusammen. Selbst der Tabellenletzte TV Helmbrechts war am Sonntag erfolgreich und hat nur noch fünf Punkte Rückstand auf die Blau-Weißen.

Da kommt einem ein Aufsteiger oftmals gerade recht, um noch einmal ein vorweihnachtliches Zeichen zu setzen. Nicht so jedoch in dieser Saison, denn die drei Neulinge belegen derzeit die Plätze sieben bis neun. Gerade die HG Kunstadt hat im Laufe der Runde durch spektakuläre Ergebnisse auf sich aufmerksam gemacht. So bezwang sie die HSG Fichtelgebirge (31:23) und den HC Sulzbach (37:24) klar und schickte zuletzt sogar die HSG Lauf/Heroldsberg mit einer 28:30-Niederlage nach Hause. "Wir spielen zwar zu Hause und wollen gewinnen, aber gegen ein so starkes und erfahrenes Team wird es nicht leicht", sagt Schnödt. Neben Johan Andersson wirbelt bei den Oberfranken auf der Spielmacherposition sein ehemaliger Kollege aus Coburger Zeiten, Jajck Karapetjan. Den klangvollsten Namen hat jedoch Anton Lakiza (44). Der 1,96 Meter große, ehemalige weißrussische Nationalspieler war ebenfalls Mitglied der Coburger Zweitliga-Mannschaft. "Gegen ein Team wie Kunstadt muss selbst zu Hause alles funktionieren. Wir brauchen eine geschlossene Mannschaftsleistung um bestehen zu können", warnte Schnödt davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. "Und wir brauchen die Unterstützung unseres Publikums. Schließlich wollen wir möglichst alle unsere Heimspiele gewinnen. Unser Ziel ist es, mit einem Sieg in die lange Winterpause zu gehen."

 

 

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