04.10.2019 - 19:32 Uhr
BärnauSport

Elf Fragen an Jürgen Kraus (TSV Bärnau)

Laut Spielleiter Marco König ist Jürgen Kraus trotz seines jungen Alters aus der Bärnauer Mannschaft nicht mehr wegzudenken. "Er ist Motor und peitscht seine Mitspieler nach vorne."

Jürgen Kraus vom TSV Bärnau.
von Helmut KapplProfil

Erst 21 Jahre ist der gebürtige Bärnauer, aber als Leader ein unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft. Er hat eine Freundin und arbeitet als Industriemechaniker bei der Schott AG in Mitterteich.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Jürgen Kraus: Ein Teil meines Leben, er gehört ganz einfach dazu. Ein Wochenende ohne Fußball ist für mich kein Wochenende.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Jürgen Kraus: Seit ich Laufen kann, nahm mich mein Vater mit auf den Fußballplatz und dort verbringe ich einen Großteil meiner Zeit. Bis zur C-Jugend kickte ich in Bärnau, dann wechselte ich nach Plößberg. Als A-Jugendlicher spielte ich gleichzeitig mit einer Gastspielerlaubnis auch bei den Senioren in Bärnau.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Jürgen Kraus: Wurscht, auch ich habe schon in Gelben gespielt. Es liegt am Träger, nicht an der Farbe.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Jürgen Kraus: Im letzten Jahr bekam ich beim ASV Waldsassen wegen eines Allerweltfouls die Rote Karte. Es war nicht einmal gelbwürdig, aber die anschließende Rangelei mit dem Gefoulten brachten mir zunächst elf Spiele Sperre ein. Die Sperre wurde aber auf sechs reduziert.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Jürgen Kraus: Ich konzentriere mich ganz normal auf das anstehende Spiel und versuche, die Mannschaft zu motivieren.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 7. Warum?

Jürgen Kraus: Seit ich denken kann, habe ich die Nummer 7. Die ist für mich ganz einfach reserviert.

ONETZ: 7. Das müsste ein Nachbarverein mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Jürgen Kraus: Wenn ich wechseln würde, dann nicht allein wegen des Geldes. Ich bin noch jung und sollte sich etwas interessantes ergeben, kann man darüber reden. Aber momentan konzentriere ich mich auf den TSV Bärnau.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Jürgen Kraus: Oft reden wir über das letzte Spiel und natürlich darüber, wo sich die Kameraden am Wochenende rumtreiben.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Nur an die Aufstiege im Jugendbereich in Plößberg und Bärnau.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Meistens wegen Goschern gegen den Schiedsrichter. Wenn es bei einer Gelben Karte bleibt, sind 15 Euro fällig. Wie viel ich schon eingezahlt habe, kann ich nicht sagen.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Die kleinen Plätze liegen mir überhaupt nicht, da kommt nur ein Gebolze heraus. Ich liebe große Plätze, so wie den unseren.

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