In einem oscarprämierten Kinofilm spielte Thea Frodin als Zwölfjährige die Legende Serena Williams. Nun schaffte es die Amerikanerin im Alter von 17 Jahren bei den US Open auch selbst auf die ganz große Tennisbühne. In ihrem ersten Profimatch auf der WTA-Tour schlug sich das US-Talent gegen die Weltranglistenzweite Jelena Rybakina achtbar und sorgte beim 3:6, 2:6 mit elf Assen für Begeisterung.
Nachricht von Will Smith
Vor fünf Jahren agierte Frodin im Film „King Richard“ als Tennisdouble für Schauspielerin Demi Singleton und stellte in den sportlichen Szenen die junge Serena Williams dar. Will Smith erhielt für seine Rolle als Vater der Williams-Schwestern den Oscar als bester Hauptdarsteller.
Nun feuerte der US-Schauspieler Frodin vor dem Match via Instagram an und teilte ein gemeinsames Bild von den Dreharbeiten. „Das war ziemlich cool und eine coole Erfahrung“, sagte die amerikanische U18-Meisterin nach ihrem Debüt bei einem Grand-Slam-Turnier über die Nachricht.
Bei den US Open hat Frodin ihr Idol Serena bislang noch nicht getroffen. „Hoffentlich passiert das bald“, sagte sie lächelnd. Die 44 Jahre alte Tennisikone, die 23 Grand-Slam-Turniere im Einzel gewann, ist in New York mit ihrer älteren Schwester Venus im Doppel dabei.
Rybakina lobt 17-Jährige: Kann „sehr gefährlich sein“
„Die Rolle einer Person spielen zu dürfen, zu der ich mein ganzes Leben lang aufgesehen habe, war etwas ganz Besonderes“, erinnerte Frodin an die Dreharbeiten. „Ich habe mich sehr geehrt gefühlt. Sie war eine der Spielerinnen, zu denen ich am meisten aufgeschaut habe, gerade als ich mit dem Tennisspielen anfing, und sie ist eine große Inspiration für mich.“
Mit dem Auftritt gegen die frühere Wimbledonsiegerin Rybakina lieferte Frodin nun auch selbst ein vielversprechendes Debüt ab. „Ich finde, sie hat großartige Schläge, vor allem beim Aufschlag“, sagte die Kasachin. „Sie spielt sehr kraftvoll, was ich großartig finde. Es ist einfach eine Frage der Erfahrung, mehr Konstanz und Spielpraxis. Aber sie hat das Zeug dazu. Mit solchen Schlägen kann sie sehr gefährlich sein.“
© dpa-infocom, dpa:260901-930-618651/1















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