Die deutschen Wasserspringer haben bei den Europameisterschaften am fünften Tag keine weiteren Medaillen aus dem Pariser Wasser gefischt. Im Synchronspringen vom Turm belegten Luis Avila Sanchez und Jaden Eikermann den fünften Platz. Für ihre sechs Sprünge aus zehn Metern Höhe erhielten sie in der Halle der vergangenen Olympischen Spiele 392,43 Punkte. Auch Lena Hentschel und Jette Müller konnten im Einzel vom 3-Meter-Brett nicht in den Medaillenkampf eingreifen, sie wurden Fünfte und Sechste.
Nach drei Sprüngen hatten der 20 Jahre alte Avila Sanchez und der 21 Jahre alte Eikermann noch auf dem Silberrang gelegen. Dann machten sie jedoch einen Fehler, der sie weit zurückwarf.
Gold sicherten sich die unter neutraler Flagge startenden Russen Nikita Schleicher und Ruslan Ternowoi. Silber ging an Simone Conte und Raffaele Pelligra aus Italien vor den Ukrainern Mark Hryzenko und Oleksij Sereda.
Deutsche Frauen zu fehlerhaft
Im Frauen-Einzel verhinderte die schlechtere Eintauchphase in allen Versuchen eine Medaille für Hentschel. Bis dahin sahen ihre Sprünge sauber aus. Die 22-jährige Müller zahlte Lehrgeld und weinte vor Enttäuschung. Die Italienerin Chiara Pellacani krönte sich mit ihrem vierten EM-Gold zur überragenden Athletin dieser Meisterschaften. Sie gewann vor Yasmin Harper aus Großbritannien und der Neutralen Athletin Nadjeshda Trifonowa aus Russland.
Das deutsche Team hat es bei dieser EM bereits fünfmal auf das Podest geschafft. Zweimal gab es Gold.
© dpa-infocom, dpa:260804-930-484372/2













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