03.09.2021 - 22:34 Uhr
Deutschland und die WeltSport

Kommentar zum müden Flick-Auftakt: Nicht nur immer quatschen

Es gibt nur wenige Siege, die so wenig Spaß gemacht haben wie das 2:0 der deutschen Nationalelf gegen Liechtenstein. Es sollte ein Aufbruch werden unter Hansi Flick. Die Zweifel sind nicht kleiner geworden, meint Sportredakteur Josef Maier.

Bundestrainer Hansi Flick (links) war mit der Darbietung in Liechtenstein trotz des 2:0-Sieg unzufrieden.
von Josef Maier Kontakt Profil
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Die Formel schien so einfach zu sein: Hansi schnippt mal mit den Fingern – und schon flutscht es. Doch auch Hansi Flick ist kein Zauberer, sondern ein Bundestrainer, der mit einer weiter seltsam uninspiriert auftretenden Truppe arbeiten muss. So dringend nötig das Ende der Ära Löw war, so rätselhaft bleiben die Darbietungen dieser Hochbegabten wie jetzt gegen Liechtenstein.

Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß wie schwierig es ist, gegen eine Elf zu spielen, die sich zu elft im Strafraum verbarrikadiert. Aber von Top-Profis ist es nicht zu viel verlangt, gegen Feierabendkicker mehr als Flanken aus dem Halbraum in den Sechzehner zu bringen.

Was ist da los? Warum strahlt dieses Gebilde nie aus, dass es sich um eine Mannschaft, um eine verschworene Gemeinschaft handelt. Warum ist Deutschland nicht Italien? Natürlich qualifiziert sich die DFB-Elf in der schwächsten aller WM-Quali-Gruppen für die WM in Katar. Aber es geht um mehr. Es reicht nicht nur in jedem Interview über den Aufbruch zu quatschen, den muss man sehen. Wacht gegen Armenien endlich auf!

Aufbruchstimmung unter Flick?

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