14.11.2019 - 17:02 Uhr
DieterskirchenSport

Elf Fragen an Moritz Popelka (TSV Dieterskirchen)

Der 22-jährige Allrounder des Nord-Kreisklassisten verrät in unserer neuen Rubrik, welches Ritual ihm bereits vor dem Spiel verrät, ob es eine gute Partie wird oder nicht.

Moritz Popelka vom TSV Dieterskirchen.
von Autor HÜRProfil

Der TSV Dieterskirchen spielt derzeit mitunter den erfolgreichsten Fußball in der Kreisklasse Nord. Ein Schlüsselspieler, der schon seit seinem vierten Lebensjahr beim TSV beheimatet ist, ist der 22-jährige Moritz Popelka. Der dynamische und zweikampfstarke Allrounder steht sinnbildlich für die vorzügliche Jugendarbeit und Bemühungen des Vereins in den vergangenen Jahren.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Moritz Popelka: ... ein großer Teil meines Lebens, den ich nie aufgeben werde.

ONETZ: 2. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Moritz Popelka: Als wir in der A-Jugend im Finale um die Kreismeisterschaft standen, lagen wir in der Halbzeit 3:0 in Führung. Am Ende holte der FSV Pösing jedoch auf und schlug uns noch im Elfmeterschießen.

ONETZ: 3. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Moritz Popelka: Ich habe kein richtiges Ritual vor dem Spiel. Ich jongliere meistens 100 Mal vor jedem Spiel. Wenn ich es locker schaffe, ist alles gut. Aber wenn nicht, dann muss ich mich beim Aufwärmen mehr anstrengen, damit ich fürs Spiel fit bin.

ONETZ: 4. Ihre Rückennummer ist die 2. Warum?

Moritz Popelka: Ich bin normalerweise gelernter Abwehrspieler und die Nummern sind nach den Positionen vergeben worden. Mittlerweile spiele ich jedoch auf einer anderen Position.

ONETZ: 5. Das müsste der Nachbarverein TSV Winklarn mir bieten, damit ich wechseln würde.

Moritz Popelka: Für kein Geld würde ich wechseln. Falls doch, dann nur, weil es mich weiterbringt und mich herausfordert.

ONETZ: 6. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Moritz Popelka: Abschaffen würde ich keine Regel. Ich finde, es gibt Regeln, die klarer definiert werden müssen, die Handregel zum Beispiel.

ONETZ: 7. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Moritz Popelka: Meine Spitznamen wechseln immer wieder aus verschiedenen Gründen. Der letzte Spitzname war "Popeye", weil mein früherer Trainer mich immer so genannt hat.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Moritz Popelka: Normalerweise wird über „Was wäre wenn…“ geredet. Auf welchem Platz wir bei einem Sieg stehen würden, und wo die anderen Mannschaften landen würden.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Moritz Popelka: Es gibt viele Aussagen, die am Sportplatz nichts verloren haben. Aber ganz schlimm finde ich rassistische Kommentare, die leider immer öfter zu hören sind. Da ist es egal, ob diese an einen Mitspieler gerichtet sind oder an den Gegner.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Moritz Popelka: Meistens sind es bloß kleinere Vergehen, wenn ich den Ball übers Netz schlage oder ich mal ein Bier verschütte.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Moritz Popelka: Am liebsten fahre ich zu den Gegnern mit den meisten bekannten Gesichtern, weil man sich meistens danach noch zusammensetzt, egal wie das Spiel ausgegangen ist. Nach Pullenried oder nach Trisching fahre ich nicht gern, weil wir uns dort schon immer schwer tun zu gewinnen.

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