Es ist schon ein Vierteljahr her, doch Kai Hüttner weiß noch ganz genau, was da war: „Da haben wir unser letztes Spiel Kreisklassenspiel verloren.“ Am 10. August gab es für die DJK Dürnsricht-Wolfring ein 1:4 gegen die SG Wernberg/Weihern. Es war bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel, doch Hüttner, dem Trainer der DJK, wurde nicht angst und bange: „Natürlich hatten wir uns alle einen anderen Start erhofft“, sagte der 30-Jährige. „Aber wir hatten am Anfang auch einen Spielermangel.“
Vor allem mit der Rückkehr von Kapitän Maximilian Schrott wurde die Defensive stabilisiert, fortan standen die Dürnsrichter besser und vorne konnten die Offensivkräfte wie Mattias Gresser, Patrick Lippert, Maximilian Winkler, Nicolas Binder oder Lukas Pleyer ihr Talent zeigen. Letzterer ist mit acht Treffern bisher bester Torschütze der DJK. Einer DJK, die sich bis auf Platz fünf in der Fußball-Kreisklasse Nord, vorgearbeitet hat und Sichtkontakt zur Tabellenspitze hat. Mittlerweile ist die Hüttner-Truppe in der Liga elf Spiele ohne Niederlage. „Der Sieg in Pullenried war sicher der Wendepunkt“, erklärt Hüttner. Mit 2:0 siegte die DJK Anfang September im Oberviechtacher Land und brachte jede Menge Selbstbewusstsein mit heim.
In der Vorsaison Vierter
Der Aufstieg ist für Hüttner und seine Jungs dennoch kein Thema: „Wir sind jetzt mal sorgenfrei, das ist schon mal ganz gut“, verweist er auf den Abstand nach hinten. „Von Höherem sprechen wir nicht.“ Beim Ex-Landesligisten, der früher sogar nordbayernweit wahrgenommen wurde, will man sich einfach stabilisieren. Vergangene Saison waren die Fensterbacher Vierter, mit dieser Platzierung könnten sie auch in dieser Spielzeit leben.
Co-Trainer der Fürther U16
Seit eineinhalb Jahren ist Hüttner Trainer bei der DJK. Mit 22 Jahren schon musste der Amberger, der jetzt in Dürnsricht wohnt, seine Karriere wegen Kniebeschwerden beenden. Er stieg sofort ins Trainergeschäft ein. Zunächst war er viel im Jugendbereich unterwegs. Unter anderem war er auch ein Jahr Co-Trainer der U16 bei der SpVgg Greuther Fürth: „Das war sehr lehrreich und interessant“, sagt Hüttner im Rückblick. Auch das kommt ihm jetzt bei der Trainingsarbeit in Dürnsricht zugute: „Wir haben doch noch eine sehr junge Mannschaft.“ Eine Mannschaft, die etwas geschafft hat, was im Fußballkreis Schwandorf/Cham in dieser Saison noch kein Team geschafft hat.
Sie hat den 1. FC Schwarzenfeld, den bisher so dominanten und ungeschlagenen Spitzenreiter der Kreisliga West, besiegt. 9:8 nach Elfmeterschießen hieß es in der ersten Runde des Kreispokals gegen die Kicker aus dem Sportpark. Am kommenden Samstag geht es dann im Spitzenspiel der Kreisklasse Nord zum Spitzenreiter SG Wernberg/Weihern. Aber da war doch was?














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