Dürnsricht Gemeinde Fensterbach
10.03.2026 - 15:06 Uhr
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Sebastian Bauer von der DJK Dürnsricht trifft fünf Mal – und bleibt gesperrt

Sebastian Bauer ist wieder als Torjäger unterwegs. Der Spielertrainer der DJK Dürnsricht darf nach seinem Wechselwirbel mit dem SV Freudenberg in Testspielen durchaus ran. Für sein neues Team hat er eine klare Zielsetzung.

Sebastian Bauer (links/hier noch im Freudenberger Trikot) war im Testspiel für die DJK Dürnsricht im Einsatz, für Pflichtspiele bleibt er gesperrt. Archivbild: Hubert Ziegler
Sebastian Bauer (links/hier noch im Freudenberger Trikot) war im Testspiel für die DJK Dürnsricht im Einsatz, für Pflichtspiele bleibt er gesperrt.

Die SG Gleiritsch/Trausnitz erledigte er im Alleingang. Fünffacher Torschütze beim 7:3 der DJK Dürnsricht im Testspiel vor zehn Tagen: Sebastian Bauer. Nanu? Darf einer der besten Stürmer der Region, dessen Winterwechsel hohe Wellen geschlagen hat, nun doch für seinen neuen Verein auflaufen? In Vorbereitungsspielen ja, in Pflichtpartien nein. Der SV Freudenberg hat da die Freigabe verweigert.

Der Wechsel Bauers in der Winterpause vom Kreisligisten aus dem Kreis Amberg/Weiden zum Ligakollegen im Kreis Cham/Schwandorf war das Thema Anfang Dezember. Die Freudenberger waren verärgert ob der überraschenden Ankündigung des Spielers zu gehen. "Wir haben es jetzt so akzeptiert, wie es ist", sagte Bauer am Dienstag. Allerdings verhehlt er auch Wochen später nicht: "Ich bin schon enttäuscht, wie das alles gelaufen ist." Es habe immer wieder Gespräche zwischen ihm und den beiden Klubs gegeben. Einigen konnte man sich nicht. "Egal, was wir versucht haben, sie wollten es nicht." Die Freudenberger hatten schon Anfang Dezember ihr Nein zur Freigabe begründet: "Wir wollten da auch mal ein Statement setzen."

Jetzt versucht Bauer als Trainer die DJK, die derzeit auf dem Abstiegsrelegationsplatz in der Kreisliga West liegt, erfolgreich durch die Rest-Rückrunde zu führen. Seinen Einsatz gegen die SG Gleiritsch begründete er auch damit dass es für ihn wichtig war "auch mal selbst 50, 60 Minuten mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen". Weitere Einsätze in Testspielen kamen nicht hinzu: "Es sollen ja die spielen, die auch in der Rückrunde da sind."

Die Tabellensituation charakterisiert er eindeutig. "Klar, wir stehen mit dem Rücken zur Wand", sagt der verhinderte Torjäger. 10 Punkte nach 17 Spielen – die Ausbeute ist total mager. Hinter den Dürnsrichtern liegen nur noch der TSV Dieterskirchen (9) und der TSV Nittenau (8). Der rettende Tabellenplatz 11, den derzeit der SV Diendorf belegt, ist fünf Punkte entfernt, wobei die DJK noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat. "In erster Linie geht des darum, den Relegationsplatz abzusichern", sagt Bauer. "Alles andere darüber wäre top." Sollte es zu Entscheidungsspielen kommen, dann hätten die Dürnsrichter einen Top-Torjäger in der Hinterhand. Bauer selbst. Die reguläre Saison endet am 9. Mai, Bauer ist ein halbes Jahr gesperrt, wäre am 12. Mai wieder frei. Da könnte er sich in der Relegation nochmals den ganzen Frust von der Seele schießen.

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