02.11.2026 - 16:53 Uhr

Eberl nach Ausfällen: Keine „hektischen“ Transferpläne

Ismael Saibari und Serge Gnabry werden bis ins neue Jahr ausfallen. In Bayerns Offensive ist es damit aktuell eng geworden. Wie reagiert der deutsche Rekordmeister mit Blick auf Winter-Transfers?

Ismael Saibari hat es gegen Dortmund arg am Fuß erwischt. Bild: Tom Weller/dpa
Ismael Saibari hat es gegen Dortmund arg am Fuß erwischt.

Nach dem längerfristigen Ausfall der beiden Offensivspieler Serge Gnabry und Ismael Saibari wird der FC Bayern den Transfermarkt für den Winter intensiver beobachten. Allerdings gebe es „Stand jetzt keine hektischen Überlegungen“, sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem Antritt der Dienstreise zum Champions-League-Spiel bei Atlético Madrid am Münchner Flughafen.

„Wir schauen den Markt an“, sagte Eberl, auch wenn „erst mal“ nichts geplant sei: „Wir haben den Kader, den wir haben.“ Beim 2:2 im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund hatte es die nächsten zwei Offensivspieler erwischt.

Saibari fehlt drei Monate, Gnabry rund zwei

Saibari zog sich einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zu. Der Marokkaner wurde bereits operiert und wird nach Angaben von Eberl dem deutschen Fußball-Meister wohl drei Monate ausfallen. Gnabry erlitt die nächste Muskelverletzung, diesmal im hinteren linken Oberschenkel. Auch der Nationalstürmer werde auf jeden Fall bis zum Jahresende fehlen. 

Eberl äußerte aber zugleich die Hoffnung auf eine zeitnahe Rückkehr von Jamal Musiala und Luis Díaz in den Spielbetrieb. Nach der Länderspielpause sollen sie Mitte des Monats wieder zur Verfügung stehen. 

Luis Díaz trainiert wieder am Ball

Der kolumbianische Nationalspieler Díaz konnte nach einem Muskelbündelriss an der linken Oberschenkelrückseite am Tag vor der Partie der Bayern in Madrid erstmals wieder eine individuelle Trainingseinheit mit dem Ball absolvieren. Auch Musiala, der seit über einem Monat wegen eines bei der Nationalmannschaft zugezogenen Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel fehlt, trainierte inzwischen wieder individuell mit dem Ball.

© dpa-infocom, dpa:261102-930-933202/1

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