Ein Oberpfälzer rettet RB-Leipzig: Mit 1:3 lag die U19 der Sachsen in der Junioren-Bundesliga am Sonntag gegen den FC Bayern hinten, dann traf Toni Langsteiner zum viel umjubelten 4:3 – in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Der Mittelfeldspieler aus dem Ebnather Ortsteil Grünlas (Landkreis Tirschenreuth) wurde von seinen Mitspielern geherzt bis zum Geht-nicht-mehr.
Zur Pause gaben die rund 700 Zuschauer nicht mehr viel auf die Gastgeber, die 1:3 zurücklagen, doch dann begann die Aufholjagd der Gastgeber. Das 2:3 von Abdul Al Khalaf legte Langsteiner auf, vor dem Elfmeter zum 3:3 wurde der 17-Jährige im Strafraum gefoult. Und dann traf Langsteiner in der Nachspielzeit nach einer Hereingabe aus fünf Metern zum 4:3.
Augenzeugen des Spektakels waren einen Tag nach dem Sieg gegen den FC Augsburg auch Profi-Cheftrainer Ole Werner und die Spieler Yan Diomande, Willi Orban und Benjamin Henrichs. Und natürlich war die Familie Langsteiner auch aus der Oberpfalz angereist. Dieses Mal waren auch Oma und Opa dabei. Auch Tonis Patin Steffi war da. Und wenn trifft man da so noch in Leipzig? Ein paar alte Kumpels vom SV Kulmain, bei dem Toni einst mit dem Fußball begonnen hatte. Die ließen sich das Bayern-Spiel auf der Anlage am Leipziger Cottaweg auch nicht entgehen.
Mit diesem Sieg sind die Leipziger nun nach fünf Spielen mit zehn Punkten Zweiter hinter dem 1. FC Kaiserslautern (11) in der Hauptrundengruppe C. Die Bayern, bei denen auch der schon zur Profitruppe von Trainer Vincent Kompany gehörende Wisdom Mike zum Einsatz kam, liegen mit sieben Punkten auf Platz vier in der Sechser-Gruppe.














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