In der Nachspielzeit hatte er die dicke Chance, doch Toni Langsteiner verpasste das 4:3. Der junge Fußballer aus Ebnath (Landkreis Tirschenreuth) hatte am Samstag am Bayern-Campus mit seinem RB Leipzig den FC Bayern am Rande einer Niederlage. Die hätte bedeutet, dass die U19 des deutschen Fußball-Rekordmeisters das Achtelfinale um die deutsche Meisterschaft verpasst hätte. Am Ende hieß es aber 3:3 und die Münchener schlüpften doch noch als Vierter der Hauptrundengruppe C in die Runde der letzten 16.
Der Oberpfälzer Langsteiner und RB Leipzig standen schon vor dem Spiel in München als Sieger der Gruppe C fest. Der Nachwuchs des sächsischen Bundesligisten zeigte am Campus auch eine starke Partie, ging mit 1:0 in Führung und lag auch zur Pause mit 3:2 vorne. Doch dem FC Bayern gelang zehn Minuten vor dem Ende noch der so wichtige Ausgleich. Der Punkt reichte schließlich, um hinter Leipzig, dem 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 Vierter zu werden.
Langsteiner war in den Gruppen spielen eine wichtige Stütze bei RB, trat auch einige Male als Torschütze in Erscheinung. Am Samstag war auch wieder die Familie aus Ebnath da, auch Cousins und Cousinen waren gekommen, um Toni anzufeuern. Der Mittelfeldmann gehört noch zum jüngeren A-Jugend-Jahrgang und hat noch ein Jahr Vertrag in Leipzig. Die Sachsen gelten als einer der Mitfavoriten auf den deutschen Meistertitel. Am kommenden Wochenende ist im Achtelfinale der Hamburger SV zu Gast.
Der 1. FC Nürnberg hat mit Noah Keller dagegen den Einzug ins Achtelfinale knapp verpasst. Der Club landete in der sehr engen Gruppe A mit 11 Punkten auf dem letzten Platz. Der aus Illschwang (Landkreis Amberg-Sulzbach) stammende Keller war auch am Samstag beim abschließenden 3:3 gegen Gruppensieger TSG Hoffenheim auf dem Platz. Vorentscheidend für das Ausscheiden des FCN war wohl die 3:4-Heimniederlage gegen den SC Paderborn vor drei Wochen.













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