Am liebsten hätte Angelina Köhler jetzt schon Champagner getrunken. „Ich kann ja nicht richtig feiern gehen oder was trinken, weil wir sind ja noch auf einer Maßnahme“, sagte die Silbergewinnerin über 100 Meter Schmetterling bei der Europameisterschaft in Paris. „Am liebsten würde ich natürlich gerne mit einem Champagner anstoßen, aber das geht erst am Sonntag.“
Eine Alternatividee hatte die sichtlich gelöste Köhler nach ihrem besten Rennen seit Langem auf großer internationaler Bühne am Freitag aber auch schon. „Deswegen werde ich mir jetzt etwas Gutes zu essen holen und morgen einen schönen Tag mit meiner Familie machen, abends ein bisschen locker schwimmen und dann Sonntag wieder fit sein für die Staffel“, sagte sie. Am letzten EM-Tag will Köhler den deutschen Schwimmerinnen über 4x100 Meter Lagen helfen.
Das Thema Essen begleitete Köhler zuletzt ganz besonders. „Ich habe sehr viel an meiner Ernährung umgestellt“, berichtete die Berlinerin, die zudem andere Trainingsschwerpunkte setzte. „Ich habe viel auf Süßigkeiten verzichtet, viel auf Zucker, viel auf süße Getränke“, sagte Köhler. „Das war für mich schon schwer. Aber das hat sich jetzt ausgezahlt.“
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