Der frühere Box-Weltmeister Anthony Joshua wird seinen ersten Kampf seit dem verheerenden Verkehrsunfall am 25. Juli in Saudi-Arabien bestreiten. Gegner in Riad ist der albanische Außenseiter Kristian Prenga. Der Schwergewichtskampf wird mit „The Comeback“ (Die Rückkehr) auf den Social-Media-Kanälen beworben.
https://x.com/anthonyjoshua/status/2048750995224633379?s=20
Bei einem Verkehrsunfall im vergangenen Dezember waren zwei Freunde von Joshua ums Leben gekommen. Einer der Toten war sein Personal-Trainer, der andere ein weiterer Betreuer. Joshua selbst überstand das Unglück in Nigeria mit leichten Verletzungen und wurde nach kurzer Behandlungsdauer aus dem Krankenhaus entlassen.
Tyson Fury muss sich gedulden
Der frühere Bezwinger von Wladimir Klitschko hatte kurz davor einen einseitigen Kampf gegen Youtube-Star Jake Paul gewonnen. Er deutete kürzlich in einem Interview an, dass er nach dem Tod seiner Freunde noch dabei sei, „einige Dinge zu klären“. „Ich hatte einen schweren Unfall. Es gibt ernste Dinge in meinem Leben. Ich weiche niemandem aus. Sobald ich wieder bei 100 Prozent bin, kämpfe ich“, sagte er.
Hintergrund ist vor allem das intensive Werben von Ex-Champion Tyson Fury, der vor etwa zwei Wochen nach 476 Tagen Ringabstinenz einen glanzlosen Comeback-Sieg gegen den Russen Arslanbek Machmudow feierte. Der 37 Jahre alte frühere Schwergewichts-Weltmeister sagte danach im Beisein von Ringgast Joshua: „Ich will euch den Kampf geben, auf den ihr alle wartet. Ich fordere dich heraus, Anthony Joshua.“ Fury wird sich aber weiter gedulden müssen.
© dpa-infocom, dpa:260427-930-999892/1















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