Der norwegische Skirennfahrer Fredrik Möller hat für den ersten schweren Sturz bei den alpinen Olympia-Wettbewerben von Italien gesorgt. Der 25-Jährige stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio und musste mit dem Helikopter von der Stelvio-Piste gebracht werden.
Möller verlor in einer Kurve den Halt, schlitterte über die Piste und stand anschließend zunächst noch auf. Dabei konnte er aber dem Augenschein nach den linken Arm nicht mehr bewegen. Möller wurde für mehrere Minuten behandelt und schließlich eingepackt an einem Seil hängend weggeflogen.
Bei den anschließenden medizinischen Untersuchungen wurde nach Angaben des Teamarztes Trond Floberghagen eine ausgekugelte Schulter diagnostiziert. Weitere Blessuren habe Möller nicht erlitten und bereits mit der Reha begonnen. „Es ist zu früh, mehr über Fredriks weitere Teilnahme an den Olympischen Spielen zu sagen“, erklärte der Arzt.
Möller schon in Gröden schwer gestürzt
Der einstige Sieger des Super-G von Bormio war bereits im Dezember bei der Abfahrt in Gröden schwer gestürzt. Er hatte sich dabei kleinere Frakturen im Rücken zugezogen und zudem zwei Zähne verloren.
Um die ersten Alpin-Medaillen dieser Winterspiele geht es am Samstag bei der Männer-Abfahrt in Bormio. Die schnellste Zeit im Auftakttraining fuhr der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, Simon Jocher kam auf Platz 24. Die alpinen Wettbewerbe der Frauen finden in Cortina d'Ampezzo statt.
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