07.09.2018 - 10:59 Uhr
EtzenrichtSport

Duell der Krisenteams

Sowohl der ASV Burglengenfeld als auch der SV Etzenricht liegen in der Landesliga Mitte bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Im direkten Aufeinandertreffen gilt daher die Devise: "Verlieren verboten".

Der taumelnde SV Etzenricht um Sebastian Ermer (links, Szene aus der Partie gegen den TSV Kareth-Lappersdorf) ist in Burglengenfeld zum Siegen verpflichtet.
von Helmut KapplProfil

(chap) Langsam aber sicher wird die Lage für den SV Etzenricht (17. Platz/5 Punkte) immer ungemütlicher. Seit Wochen wartet die Truppe von Trainer Rüdiger Fuhrmann auf einen Dreier, belegt mittlerweile einen direkten Abstiegsplatz in der Landesliga Mitte. Es ist also an der Zeit, die sieglose Serie zu beenden. Ob am Sonntag um 15 Uhr Gastgeber ASV Burglengenfeld (12./10) den richtigen Partner dazu abgibt, wird sich zeigen.

Keine Panik

Auch die Hausherren können mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht unbedingt einverstanden sein. Drei Siegen stehen ein Remis und fünf Niederlagen gegenüber. Auffallend und besorgniserregend ist die Tatsache, dass es noch keinen Heimsieg zu bejubeln gab. Diesen fordert der zum Saisonende scheidende ASV-Trainer Matthias Bösl ohne Wenn und Aber. Dabei erinnert er sich gerne an die letzte Saison, als seinem Team ein klarer 4:1-Erfolg gelang. Aber so einfach wird es wohl nicht mehr werden, stecken doch die Gäste in einer extrem schwierigen Situation.

Um diese ist Kollege Rüdiger Fuhrmann nicht zu beneiden. Auch er beteuert, dass weder in der Mannschaft noch im Umfeld Panik um sich greift. "Ich erledige meine Arbeit, der Verein steht hinter mir", lautet die knappe und klare Aussage von Fuhrmann. Natürlich weiß auch er, dass ein Erfolgserlebnis für die Moral unheimlich wichtig wäre. "Für das Selbstbewusstsein gibt es keinen Ersatz." Bisher habe seine Mannschaft jeden Gegner mit dummen Fehlern aufgebaut. Die klägliche Torausbeute mit nur sieben Treffern aus neuen Spielen sieht Fuhrmann als einen Hauptgrund für die prekäre Lage an. "Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech hinzu", zitiert Fuhrmann eine alte Fußballer-Floskel.

Trio fehlt

Aber wer Fuhrmann kennt, weiß, dass er sich nicht unterkriegen lässt und stattdessen ein klares Zeichen in Richtung Burglengenfeld sendet. "Wir ziehen den ASV mit runter." Soll heißen, dass sein Team voll auf Sieg eingestellt ist. Es wäre übrigens der erste auf fremdem Gelände. Eine Negativserie könnte also am Sonntag enden, nicht entscheidend weiter bringt beide Teams ein Remis.

Nach wie vor verzichten muss Fuhrmann auf die verletzten Johannes Pötzl, Chousein Chousein und Andreas Mark. Wegen einer Fersenprellung steht hinter dem Einsatz von Timo Nürnberger noch ein Fragezeichen. Ansonsten steht das Aufgebot vom letzten Wochenende zur Verfügung.

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